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Kosten für Google-Werbung laut Grünen falsch berechnet

Wahlkampfleiter Thimo Fiesel will Kontakt mit Google aufnehmen.
Wahlkampfleiter Thimo Fiesel will Kontakt mit Google aufnehmen. ©APA/EXPA/JOHANN GRODER
Nicht einverstanden sind die Grünen mit dem Betrag, den die Partei laut Google für Werbung im EU-Wahlkampf ausgegeben haben soll. Man wolle nun mit dem US-Konzern in Kontakt treten und den Fehler klären.
Grüne setzten auf Google-Werbung

Die Grünen weisen die von Google online veröffentlichten Angaben über die Werbekosten vor der EU-Wahl zurück.

Laut dem Transparenzbericht des US-Konzerns haben die Grünen seit 20. März 307.250 Euro für Werbung ausgegeben. Wahlkampfleiter Thimo Fiesel weist das zurück und betont, nur 160.919,25 Euro bei Google ausgegeben zu haben. Er will nun mit Google Kontakt aufnehmen und den Fehler klären.

Grüne dementieren Google-Angaben über Werbekosten

"Die aktuell kolportierten Ausgaben der Grünen von 300.000 Euro für Google-Werbung entsprechen nicht annähernd der Realität. Unsere Ausgaben betragen nur rund die Hälfte der genannten Summe, exakt 160.919,25 Euro", betont Fiesel. Die von Onlineplattformen bereitgestellte Transparenztools seien völlig unzureichend, um die Werbetätigkeiten politischer Parteien nachzuverfolgen.

Mit den im Google-Transparenzbericht (http://go.apa.at/jylXbmwR) vermerkten 3.000 Werbeschaltungen wären die Grünen weltweite Nummer Zwei hinter der Kampagne "Trump for President", meinte Fiesel, aber: "In Wahrheit haben die Grünen während des EU-Wahlkampfs weniger als zehn Sujets geschalten." Und: "Wenn Google sich bei uns um fast 100 Prozent verrechnet, wie glaubwürdig sind dann die Daten anderer Parteien?" Er will nun bei Google erfragen, "wie diese falschen genannten Zahlen zustandegekommen sind".

Google prüft unterschiedliche Angaben

Google prüft derzeit, warum sich die Angaben zu den Werbekosten der Grünen vor der EU-Wahl von jenen der Partei maßgeblich unterscheiden.

Laut einem Sprecher von Google Austria wird derzeit in die Systeme geschaut und überprüft, wie die Angaben im Transparenzbericht zustande gekommen sind. Ein Ergebnis lag Montagnachmittag noch nicht vor.

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(APA/Red)

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