Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Konzept für Wintertourismus lässt für Hoteliers viele Fragen offen

Die Coronakrise hat auch den Wintertourismus fest im Griff.
Die Coronakrise hat auch den Wintertourismus fest im Griff. ©APA/JAKOB GRUBER
Zum bevorstehenden Corona-Winter sind für heimische Hoteliers noch viele Fragen offen. Man wünscht sich von der Regierung Schadenersatz für Einnahmenausfälle und Überbrückungshilfen.
Skivergnügen ohne Apres Ski
Experte fordert neue Konzepte

Das von der Regierung am Donnerstag präsentierte Konzept für den Wintertourismus sei zwar positiv, aber "schnell analysiert", sagt der Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung, Christian Gratzer. Viele wichtige Fragen seien nämlich unbeantwortet geblieben, sagen die Hoteliers und wünschen sich etwa Hilfen für Stadt- und Kongresshotels oder Schadenersatz für Einnahmenausfälle durch vorverlegte Sperrstunden.

"Winter is coming, viele Betriebe in der Stadthotellerie stehen vor der Schließung", warnte Gratzer am Freitag in einem "ÖHV-Politikbrief zum Corona-Winter".

Winterkonzept der Regierung lässt viele Fragen für Hoteliers offen

Als Akutmaßnahme wünscht sich die Hotelbranche eine rasche Notifizierung und Verlängerung des Fixkostenzuschusses II (FKZ II) sowie eine Beantragung zeitlich unabhängig vom FKZ I. Für Corona-Schnelltests sollte es Förderungen geben und für Einnahmenausfälle nach falschen Testergebnissen einen Anspruch auf Schadenersatz. Für Mitarbeiter in Quarantäne sollten die Unternehmen bereits ab dem ersten Tag einen Kostenersatz bekommen, so die ÖHV. Für Unternehmen, deren Geschäftsmodell ohne Apres-Ski nicht funktioniert, werden Überbrückungshilfen gefordert.

Zur finanziellen Absicherung der Betriebe sollten die zinslosen Stundungen der öffentlichen Hand ausgedehnt werden, heißt es im Forderungskatalog weiter. Für größere Arbeitgeber sollte es ein Kreditmoratorium geben. Steuern und Abgaben auf Arbeit sollten gesenkt und die Saisonnier-Kontingente beibehalten werden - so die bei weitem noch nicht vollständige Liste der ÖHV-Forderungen.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Konzept für Wintertourismus lässt für Hoteliers viele Fragen offen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen