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Kombination attraktiver machen

Noch mehr im Schatten der Skispringer als sonst standen in dieser Saison die Nordischen Kombinierer. Neue Ideen sollen Sport attraktiver machen.

Einer der Hauptkritikpunkte: 16 Tage ohne Wettkämpfe in der Weihnachtszeit, danach 17 Tage keine Bewerbe bis zum 14. Februar. Und davor gab es Japan, womit die Sportart rund ein Monat von der europäischen Bildschirm-Fläche verschwunden ist. Um diese Organisations- und Vermarktungsstrategien zu optimieren, gibt es nun die Idee, FIS-Rennsportdirektor Walter Hofer als eine Art übergeordneten Direktor für Sprunglauf und Kombination (eventuell auch Langlauf) einzusetzen.

Günther Chromecek nach einem Gespräch mit Hofer: „Eine Veränderung dieser Art ergäbe für keinen Beteiligten einen Nachteil, es gäbe von den Athleten über die Verantwortlichen der FIS bis hin zu den Fans nur Gewinner.”

Vorteile einer gemeinsamen Vermarktung wären freilich auch mehr gemeinsame Veranstaltungen und eine bessere finanzielle Absicherung. Immerhin mussten heuer wegen fehlender Mittel für TV-Übertragungen nicht weniger als fünf Kombi-Weltcups abgesagt werden.

Der Nordische ÖSV-Direktor Toni Innauer hat für Zwischensaisonen wie diese – es folgen ja nun wieder drei Jahre mit WM bzw. Olympia – auch bereits einen Antrag an die FIS eingereicht, eine eigene WM im Massenstart zu organisieren. Möglicherweise sogar gemeinsam mit der Skiflug-WM der Springer. „Eine Saison ohne richtigen Höhepunkt ist medial sehr schwierig zu nützen. Medaillen ziehen immer, außerdem freuen wir uns auf Titelkämpfe ganz besonders”, meinte Felix Gottwald.

Weiter verfolgt werden soll auch der Plan, einmal auch den Langlauf in einem Stadion auszutragen. 50.000 Zuschauer im Fußballstadion „Auf Schalke” haben vorgezeigt, was möglich wäre.

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