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Koalition in Wien: Sonntagsöffnung wurde bei Verhandlungen thematisiert

Laut Pöltl konnte ein "Angriff auf die Sonntagsruhe" abgewehrt werden.
Laut Pöltl konnte ein "Angriff auf die Sonntagsruhe" abgewehrt werden. ©APA/ROBERT JAEGER
Bei den rot-pinken Regierungsverhandlungen wurde auch die Sonntagsöffnung thematisiert. Laut dem FGC-ÖAAB-Fraktionsvorsitzenden Pöltl konnte der "Angriff auf die Sonntagsruhe" noch einmal abgewehrt werden.
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Nach Angaben von Arbeitnehmervertretern war in den rot-pinken Regierungsverhandlungen die Sonntagsöffnung durchaus Thema. Der "Angriff auf die Sonntagsruhe" konnte jedoch abgewehrt werden, wie Fritz Pöltl, der FCG-ÖAAB-Fraktionsvorsitzende in der Arbeiterkammer Wien, am Mittwoch in einer Aussendung hervorhob. Dies sei ein Erfolg der gemeinsamen Anstrengungen aller Gewerkschafter.

Sonntagsruhe war "nicht mehr in Stein gemeißelt"

"Unsere Forderung an Bürgermeister Michael Ludwig, die unseriöse NEOS-Idee zurückzupfeifen, hat offenbar gewirkt", freute sich Pöltl. Bei den Verhandlungen sei durchgesickert, dass die Sonntagsruhe "nicht mehr in Stein gemeißelt" sei. Dass der "SPÖ-Kniefall vor der NEOS-Idee ausblieb", sei vor allem für die Zehntausenden Handelsangestellten und ihre Familien bedeutsam, befand der schwarze Gewerkschafter. Diese würden nämlich eine Sonntagsöffnung mit deutlicher Mehrheit ablehnen.

Sonntagsöffnung war laut FSG nicht geplant

Eine Sonntagsöffnung stand bei den Gesprächen zwischen SPÖ und NEOS nie zur Debatte. Das hat jedenfalls die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter (FSG) am Mittwoch versichert. Zuvor hatte die FCG-ÖAAB von entsprechenden Überlegungen berichtet.

"Die Sonntagsöffnung stand weder für die FSG Wien noch für den Bürgermeister Dr. Michael Ludwig je zur Diskussion", beteuerte FSG Wien Landesgeschäftsführer Sandro Beer in einer Aussendung. Die FSG habe immer bewiesen, sich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzusetzen, wurde betont.

Eine Sonntagsöffnung für Geschäfte ist eine Forderung der NEOS. Deren Wiener Parteichef Christoph Wiederkehr hat diese vor der Einigung mit der SPÖ auch im APA-Interview bekräftigt - zugleich aber auch betont, dass er wisse, dass die Sozialpartner und auch die SPÖ daran kein Interesse hätten.

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(APA/Red)

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