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Keine großflächigen Schulschließungen im Herbst - Regierung kalmiert

Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) versicherte, dass es nicht zu großflächigen Schulschließungen im Herbst kommen wird
Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) versicherte, dass es nicht zu großflächigen Schulschließungen im Herbst kommen wird ©APA/HANS PUNZ
In einer Pressekonferenz am Dienstag hat die Regierung versichert, dass es im Herbst bei Coronafällen an Schulen zu keinen großflächigen Schließungen kommen wird. Viele Frauen hätten diese Sorge.
80 % gegen flächendeckende Schulschließungen
Ministerium geht von normalem Schulstart aus

"Wir können ihnen sagen, dass wir das Aussetzen des Unterrichts so punktuell, so regional und kurz wie möglich halten werden", sagte Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP).

Raab und Aschbacher über frauenpolitische Effekte der Coronakrise

Raab betonte gemeinsam mit Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP), dass man mögliche frauenpolitische Effekte der Coronakrise abfedern werde. So dürfe es am Arbeitsmarkt zu keinen Rückschritten kommen. Durch Home Office, Homeschooling und Haushaltsführung sei es insbesondere für Frauen zu einer Mehrfachbelastung gekommen. Als positiv betrachteten es die beiden Ministerinnen, dass sich während des Lockdown auch mehr Männer an der Kinderbetreuung beteiligt hätten.

Am Arbeitsmarkt habe sich gezeigt, dass weniger Frauen arbeitslos geworden seien als Männer. Es gebe aber insgesamt eine schwierige Arbeitsmarktsituation. In der angekündigten Corona-Arbeitsstiftung soll es einen Frauen-Schwerpunkt geben, kündigte Aschbacher an. Es gehe darum, die Chance zu nützen, um Frauen besser zu qualifizieren und etwa in technische Berufe zu bringen, die besser bezahlt sind.

Coronahilfen: Auch Frauen profitieren

Raab und Aschbacher verwiesen darauf, dass auch Frauen von den Coronahilfen der Regierung profitieren. Für Unternehmerinnen gebe es den Härtefallfonds, für Arbeitnehmerinnen die Kurzarbeit, für Mütter den Kinderbonus, für arbeitslos gewordene Frauen Mittel aus dem AMS und für Frauen in Branchen mit niedrigem Einkommen, etwa im Handel oder der Pflege, wirke die Steuerreform, bei der der Eingangssteuersatz von 25 auf 20 Prozent gesenkt wird.

(APA/Red)

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