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Jahresverlust am Burgtheater: Holding-Chef rechnet mit Minus

Burgtheater: Holding-Chef Springer rechnet mit einstelligem Minus
Burgtheater: Holding-Chef Springer rechnet mit einstelligem Minus ©APA
Die Aufregung rund um die Entassung der Vizedirektorin des Wiener Burgtheaters ist groß. Nun hat sich der Holding-Chef zum Jahresverlust und dem Krisenmanagement geäußert.
Entlassung am Burgtheater
Stantejsky äußert sich
Gastkommentar zur Causa
Ensemble solidarisch mit entlassener Vizedirektorin

Der Jahresverlust in der Burgtheater-Bilanz 2012/13 werde “mit Sicherheit” mehr als die in der letzten Geschäftsführungs-Prognose angeführten (und auch für 2011/12 ausgewiesenen) 3,7 Mio. Euro betragen, er sei aber “überzeugt, dass er nicht zweistellig ist”. Das sagte Bundestheater-Holding-Chef Georg Springer am Mittwoch, dem 22. Jänner im Interview in der “ZiB2”.

Jahresverlust am Burgtheater

Die entlassene Vizedirektorin des Burgtheaters, Silvia Stantejsky, habe als kaufmännische Geschäftsführerin “eine sehr intelligente Schattenorganisation aufgebaut” und “dolose Handlungen” gesetzt, so Springer. Dadurch sei Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann “vorgegaukelt” worden, dass seine ambitionierten künstlerischen Pläne alle finanzierbar wären. Ein Verdacht auf Untreue habe sich bisher nicht ergeben, jedoch sei arbeitsrechtliche Relevanz (die keine andere Wahl als die sofortige Entlassung gelassen hätte) von strafrechtlicher Relevanz zu trennen.

“Mit dem Krisenmanagement bin ich nicht zufrieden”, sagte Springer, der Hartmann in der Causa ansonsten nicht in der Verantwortung sieht. “Wahrscheinlich war es ein Fehler, nicht offensiv zu werden.”

(APA)

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