"Jahrbuch für Politik 2020" ganz im Zeichen der Corona-Pandemie

18 von 40 Beiträgen behandeln die Coronakrise.
18 von 40 Beiträgen behandeln die Coronakrise. ©APA/BARBARA GINDL
Die Corona-Pandemie zeigt sich auch im "Jahrbuch für Politik 2020". Von 40 Beiträgen werden in 18 die die Coronakrise behandelt.

Das "Jahrbuch für Politik 2020" (Böhlau Verlag) steht ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. In 18 der über 40 Beiträge wird die Covid-19-Krise beleuchtet. Abseits davon setzen sich unterschiedliche Gastautoren in ihren Beiträgen aber auch mit der Wien-Wahl oder dem Ibiza-Untersuchungsausschuss auseinander. Heute, Freitag, wird das 596 Seiten umfassende Buch präsentiert.

Zahlreiche Autoren widmen sich dem Thema Corona

Dem Thema Corona widmen sich in ihren Beiträgen etwa der heuer abtretende Wifo-Leiter Christoph Badelt ("Wirtschaftliche Instrumente zur Bewältigung der Corona-Krise") oder auch Uni-Professor Wolfgang Mazal ("Kurzarbeit als Kriseninstrument"). Mit der Frage, ob es eine zentrale oder regionale Corona-Bekämpfung braucht, setzten sich wiederum Peter Bußjäger und Mathias Eller vom Institut für Föderalismus auseinander. Die kommunikative Bewältigung der Krise beleuchtet Politikberater Thomas Hofer.

Beiträge abseits der Corona-Pandemie

Es gibt aber auch Beiträge abseits der Pandemie: Die zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) zieht Bilanz über "Ein Jahr Türkis-Grün" und Andreas Khol macht selbiges mit dem Ibiza-Untersuchungsausschuss. In diesem Zusammenhang geht der Verwaltungsjurist Karl Lengheimer der Frage der Befangenheit von Vorsitzenden eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses nach.

Mit dem EU-Wiederaufbaufonds befassen sich Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) und EU-Rechtsexperte Walter Obwexer in ihren Beiträgen. Und VfGH-Präsident Christoph Grabenwarter blickt noch einmal auf das 100-jährige Jubiläum der österreichischen Bundesverfassung.

"Jahrbuch der Politik" wird online präsentiert

Das "Jahrbuch für Politik" ist eine Publikation der Politischen Akademie der ÖVP und dokumentiert seit 1977 jährlich das politische und volkswirtschaftliche Geschehen in Österreich. Präsentiert wird es am Freitag pandemiebedingt in einer Online-Veranstaltung.

Ein weiteres Buch der Politischen Akademie ist dieser Tage veröffentlicht worden: "75 Jahre Österreichische Volkspartei" beleuchtet den Werdegang der Partei in Episoden und Anekdoten. Zudem umreißen Beiträge die Geschichte von Persönlichkeiten, die die Partei geprägt haben, wie Leopold Figl und Grete Rehor, Alois Mock und Wolfgang Schüssel bis hin zu Sebastian Kurz. Interessierte können das Werk, das ein Jahr nach dem 75-jährigen Jubiläum erschienen ist, auf der Homepage der Politischen Akademie unter http://go.apa.at/1uJSDKsq durchblättern oder bestellen.

(APA/Red)

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