Jährliche Impfung möglich, Omikron-Impfstoff soll im März kommen

Der angepasste Omikron-Impfstoff könnte noch im März ausgeliefert werden.
Der angepasste Omikron-Impfstoff könnte noch im März ausgeliefert werden. ©APA/AFP/Javier Torres
Laut Pfizer-Chef Albert Bourla ist möglicherweise eine jährliche Impfung gegen das Coronavirus notwendig, bei Hochrisikopatienten sogar öfter. Der angepasste Omikron-Impfstoff soll im März zur Verfügung stehen.
EMA will Entscheidung über Anti-Corona-Pille fällen

Pfizer-Chef Albert Bourla zufolge könnten jährliche Impfungen gegen das Coronavirus notwendig werden. Möglicherweise müssten Hochrisiko-Patienten noch häufiger eine Auffrischung erhalten, sagte er auf einem Gesundheitskongress von J.P. Morgan am Montag. Bourla wiederholte die Ankündigung, dass ein spezieller Impfstoff des BioNTech-Partners gegen Omikron im März bereitstehen werde.

Dem Sender CNBC erzählte er wenige Stunden vor der Veranstaltung, es müsse noch getestet werden, ob eine vierte Impfung zunächst notwendig sein werde.

Omikron-Impfung noch im März

BioNTech bekräftigte, dass ein an die Omikron-Variante des Coronavirus angepasster Impfstoff bereits im März zur Verfügung stehen könnte. Insgesamt strebt das Unternehmen in diesem Jahr weiterhin eine Produktionskapazität von bis zu vier Milliarden Impfdosen an.

BioNTech erwartet heuer bis zu 17 Mrd. Euro mit Corona-Impfstoff

Der deutsche Pharmakonzern BioNTech erwartet heuer Umsätze von bis zu 17 Mrd. Euro alleine mit seinem Covid-19-Impfstoff. Im vergangenen Jahr dürfte der Umsatz wie bisher vorhergesagt bei 16 bis 17 Mrd. Euro gelegen haben. 2022 geht Vorstandschef Ugur Sahin von einer Spanne von 13 bis 17 Mrd. Euro aus, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Investoren-Präsentation hervorgeht.

Die Pharmafirma war vom aus Österreich stammenden Christoph Huber in Deutschland mitgegründet worden. Er sitzt im Aufsichtsrat des Unternehmens.

(APA/Red)

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