Intersport taumelt ohne Wintersport-Saison

Intersport-Österreich-Chef Thorsten Schmitz, bemängelt fehlende Unterstützung von der Regierung.
Intersport-Österreich-Chef Thorsten Schmitz, bemängelt fehlende Unterstützung von der Regierung. ©Intersport Oesterreich,
Der coronabedingte Ausfall der Wintersaison macht auch den Intersport-Filialen in Österreich zu schaffen. Die Hilfen der Regierung seien "zu zaghaft und zu langsam".

Der komplette Ausfall der Wintersaison samt fehlender Touristen im anhaltenden Lockdown bringt die über 100 Intersport-Händler in Österreich finanziell ans Limit. Da die Hilfen der Regierung "zu zaghaft und zu langsam" ankommen würden, springt der Intersport-Verbund nun selbst mit einem Unterstützungspaket für die Sporthändler ein, gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt.

Intersport greift Händler unter die Arme

Sämtliche Warenlieferungen von Winterware aus dem Lager in Wels können für 12 Monate bis in das Jahr 2022 valutiert werden. "Bis zu diesem Zeitpunkt sind für die Händler somit keine Zahlungen fällig", so Intersport-Österreich-Chef Thorsten Schmitz laut einer Aussendung. Zudem können die Händler Waren zurückschicken, was zu einer Entspannung der Situation vor Ort führen soll. "Denn nicht nur der finanzielle Aspekt ist ausschlaggebend - auch die Lagerthematik ist eine große Herausforderung", sagte Schmitz.

Öffnung am 8. Februar unwahrscheinlich

Der coronabedingte Ausfall der Wintersaison stelle vor allem die Händler in den Tourismusregionen vor große Herausforderungen mit Umsatzrückgängen von bis zu 95 Prozent. Eine Öffnung der Geschäfte ab 8. Februar gilt als immer unwahrscheinlicher.

Intersport ist in Österreich mit 104 Händlern an über 280 Standorten vertreten und beschäftigt rund 3.700 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

(APA/red)

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