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In Wien derzeit vier Coronavirus-Intensivpatienten

In Wien wurden vier Coronavirus-Erkrankte als Intensivpatienten eingestuft.
In Wien wurden vier Coronavirus-Erkrankte als Intensivpatienten eingestuft. ©APA
Derzeit gibt es in Wien vier Intensivpatienten, die am Coronavirus erkrankt sind. Das teilte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Mittwoch vor Journalisten mit.
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Insgesamt befinden sich aktuell zwölf Patienten in diversen Krankenhäusern. Rund 40 Erkrankte sind in häuslicher Behandlung, ergänzte Hacker. Rund 400 Personen seien isoliert.

Nach Erlass: Stadt Wien arbeitet intensiv an Umsetzung

Die Stadt Wien ist unterdessen intensiv um die Umsetzung der am Dienstag vom Bund erlassenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus bemüht. Auch die Museen der Stadt Wien bleiben bis auf weiteres geschlossen. Diese Maßnahme erfolge "analog zu den Bundesmuseen", sagte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) . Flohmärkte finden vorerst ebenfalls nicht mehr statt. Bäder hingegen bleiben offen, "sofern bei ihnen eine Besucherzahl von 100 nicht überschritten wird". Ob Büchereien offen bleiben, wird dem Bürgermeister zufolge derzeit abgeklärt. Gemeinderatssitzungen werden abgehalten. "Wir werden sie so kurz wie möglich halten, aber prinzipiell finden sie statt", betonte Ludwig.

Keine Urlaubssperre für Angestellte der Stadt Wien

Ludwig sagte, es gebe derzeit keine allgemeine Urlaubssperre für Angestellte der Stadt Wien. "Die Serviceleistungen der Stadt bleiben voll aufrecht." Der Bürgermeister empfahl aber, so weit wie möglich Behördenwege elektronisch abzuwickeln. Außerdem appellierte Ludwig, einerseits nicht sich selbst zu gefährden, andererseits sich um andere zu kümmern. "Zum Beispiel einmal bei der Nachbarin oder dem Nachbarn nachzufragen, ob man ihnen was einkaufen gehen kann", nannte der Bürgermeister ein Beispiel.

Ludwig kündigte an, dass die Stadt eine Million Euro für die Erforschung des Coronavirus bereitstellen wird. Man habe in Wien bei der Life Science sehr gute Voraussetzungen. Am Freitag wird es außerdem einen Gipfel der Stadt mit den Sozialpartnern in Wien geben, bei der es um die Unterstützung der Wirtschaft gehen wird.

(APA/Red)

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