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In Ungnade gefallen

Die Nachricht traf das Trio vom Vorarlberger Olympiamodell unerwartet: Ruderdame Martina Mießgang, Judoka André Lutz und Zehnkämpfer Markus Walser fanden keine Aufnahme in das Heeres-Leistungszentrum (HLZ).

Für den erst im Juni zum HLZ in Dornbirn gewechselten Markus Walser ist die Pille besonders bitter. Mitte Mai hat der Zehnkämpfer der LG Montfort seinen Halbtagsjob als Schul- und Hauswart in der Landwirtschaftsschule an den Nagel gehängt: “Für mich war die Entscheidung klar. Zweimal täglich zu trainieren und so meine Leistung kontinuierlich steigern, waren klare Argumente für die HLZ”, sagt Walser. Im Juni hat er seinen Dienst in Dornbirn angetreten, elf Tage später erfuhr er von HLZ-9-Kommandant Daniel Devigili die überraschende Ausmusterung. Bereits am 4. Juni war eine Weiterverpflichtung von Walser über Oktober hinaus abgelehnt worden. “Die Orientierung geht klar in Richtung Olympiateilnahme, dafür habe Walser nicht das Potenzial,” so die Begründung des Leichtathletikverbands, der Roland Schwarzl den HLZ-Platz zusprach. Walsers Alternative: er könnte über den Bob von Jürgen Loacker und den Eiskanal in die HSZ zurückkehren.

Nicht minder wunderte sich Martina Mießgang. Das Kontingent des Ruderverbands beim Heer wurde von zwölf auf acht reduziert. Nach der internen Prüfung durch das ÖRV-Fachgremium erhielten der Leichtgewichts-Vierer, dessen Ersatzmann, zwei Schwergewichtler und Barbara Pirker die acht freien Plätze. “Ich persönlich kann diese Aufteilung nicht nachvollziehen. Hier scheint mir eine klare Ost-West-Lastigkeit vorzuliegen, ohne Berücksichtigung der echt erbrachten Leistungen”, kritisiert Mießgang.

Gleiche Ursachen wie bei Mießgang ortet André Lutz zu. “Es wurden nicht die Leistungen verglichen, persönliche Aspekte waren hier wohl schwerwiegender”, so der enttäuschte Judoka.

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