In luftigen Höhen mit einem Fiesta-Fahrer: VIENNA.at hob bei der Ballon-WM im Waldviertel ab

Pilot Georg nahm VIENNA.at zur Wettfahrt in luftigen Höhen mit.
Pilot Georg nahm VIENNA.at zur Wettfahrt in luftigen Höhen mit. ©VIENNA.at/Verena Kaufmann-Plank
Derzeit rittern die besten Ballonfahrer der Welt bei der Heißluftballon-WM im Waldviertel um den begehrten Weltmeistertitel. VIENNA.at durfte im Rahmen der WM Wettbewerbsluft schnuppern und mit Fiesta-Fahrer Georg Strempfl abheben.
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Wenn die weltweit besten Heißluftballon-Fahrer aus insgesamt 35 Nationen in 13 unterschiedlichen Bewerben um den Weltmeistertitel im Ballonfahren kämpfen, sind auch die sogenannten Fiesta-Fahrer nicht weit: 45 Teams können außer Konkurrenz an der Heißluftballon-WM im Waldviertel, die von 18. bis 25. August stattfindet, teilnehmen und so die Wettkampfbedingungen einer WM kennenlernen. Sie können aber nicht in die Entscheidung um den WM-Titel eingreifen und absolvieren andere Bewerbe.

Unterwegs mit einem Fiesta-Fahrer bei der Ballon-WM

Auch Pilot Georg Strempfl ist einer dieser Fiesta-Fahrer und ist bei der WM in Groß Siegharts mit einem der außer Konkurrenz startenden Ballone mit dabei. VIENNA.at durfte zu ihm in den Korb steigen und ihn gemeinsam mit seinem Team beim Wettbewerb am Sonntagnachmittag begleiten.

Zuerst wurde das Luftfahrzeug gemeinsam startklar gemacht, neben uns bereiteten sich noch 19 weitere Fiesta-Fahrer für den Start vor. Georg war zuvor beim Briefing der Piloten und erhielt dort die genauen Infos zum Nachmittagsbewerb. Es galt vom Eventgelände aus zu starten und ein vorgegebenes Ziel in der nächsten Ortschaft zu erreichen (auf den Fotos als oranges Kreuz zu erkennen). Dort angekommen müssen die Ballonfahrer versuchen, ihren Marker so genau wie möglich abzusetzen.

Warum man Ballone nicht einfach “lenken” kann

Gespannt steigen wir in den Ballonkorb ein, laut Georg könnte es aufgrund der Wetterlage schwierig werden, das Ziel anzufahren. Hier sollte erwähnt werden, dass ein Ballon nicht einfach wie ein anderes Fahrzeug gelenkt werden kann. Die Piloten verfügen über ein großes Wissen über Wind und Wetter und können sich so die unterschiedlich vorherrschenden Luftschichten mit Steigen und Sinken für die Fahrt zu Nutze machen.

Nach dem Start wurde das Eventgelände unter uns von Minute zu Minute kleiner und hoch oben hatten wir einen wunderbaren Ausblick über die Waldviertler Landschaft. Während der rund einstündigen Wettfahrt erklärte uns Georg vieles über den Ballonsport und die Wettbewerbe. Wir erfuhren, dass er beim Bewerb am Sonntagmorgen seine bereits 500. Fahrt absolviert und vor sechs Jahren mit dem Ballonfahren begonnen hat. Außerdem nahm er seitdem an zahlreichen Wettbewerben und Meisterschaften teil und konnte sich dabei als ehrgeiziger Pilot bereits Plätze in den Top 10 sichern.

Während wir uns langsam aber sicher zum Zielkreuz bewegten, hatten andere Ballonfahrer mehr Pech und drifteten in die falsche Richtung ab. Per Funk tauschten sich die Piloten laufend über Standort und Luftbewegungen im Umkreis aus. In der Ferne konnten wir das Startfeld der WM-Teilnehmer erspähen, deren Ballone nach und nach den Himmel eroberten.

Faszination Ballonsport und ein Adelstitel

Nach rund einer Stunde wurde es ernst: Georg setzte zur Zielfahrt an und ließ den Ballon knapp über den Boden und die Häuser von Dietmanns absinken – und klar, unser Gefährt wurde zum beliebten Fotomotiv für die Siedlungsbewohner. Dann ging alles ganz schnell: Der Marker wurde ins Zielkreuz geworfen – danach folgte frenetischer Jubel: Das Ziel wurde erreicht, getroffen und bei der Messung – sofern wir es richtig verstanden haben – das beste Ergebnis erzielt.

Nach der Landung feierte man den Erfolg kurz im kleinen Kreis, danach wurde der Ballon gemeinsam abgebaut und alles verstaut. Da wir in puncto Ballonfahren noch jungfräulich waren, erhob uns Georg ganz nach Tradition mit Feuer- und Wassertaufe feierlich in den Adelsstand und verlieh uns passende Titel, die uns von nun an bei künftigen Ballonfahrten begleiten sollen.

Fazit: Ballone sind bereits von Weitem beeindruckend, wenn man sich dann noch in luftigen Höhen selbst darin befindet, ist die Faszination mehr als gewaltig. Die Teilnahme an der Wettfahrt weckte sogar ein klein wenig den Kampfgeist in uns und so wünschen wir Georg für die kommenden Bewerbe viel Erfolg, Glück ab und gut Land!

Wir danken dem Piloten Georg Strempfl und seinem Team recht herzlich für das besondere Erlebnis und die zahlreichen Informationen. Weiterer Dank gilt auch dem Organisationsteam der Heißluftballon-WM, das uns die Mitfahrt ermöglicht hat.

(Red/VKP)

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