Impfstoffe mischen: WHO gibt keine Empfehlung ab

Der Impfstoff von AstraZeneca kam zuletzt nicht aus den Schlagzeilen.
Der Impfstoff von AstraZeneca kam zuletzt nicht aus den Schlagzeilen. ©AFP
Nach den negativen Schlagzeilen rund um die AstraZeneca-Impfung planen einige Länder eine Zweitimpfung mit einem anderen Impfstoff. Die WHO will dazu keine Empfehlung abgeben.
Darauf sollte man nach der Impfung achten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird einen Wechsel der Impfstoffe zwischen der ersten und der zweiten Dosis vorerst nicht empfehlen. Die bisherigen Daten reichten nicht aus, um sagen zu können, ob dies getan werden könne oder nicht, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris am Freitag in Genf. In Berlin hatte die Ständige Impfkommission zuvor mitgeteilt, dass sie Kreuzimpfungen mit AstraZeneca und einem anderen Vakzin für unbedenklich hält.

Auch Frankreich rät zu Misch-Impfungen

Frankreich wird Insidern zufolge nach einer Erstimpfung mit dem umstrittenen Mittel von AstraZeneca bei unter 55-Jährigen eine Zweitimpfung mit einem anderen Mittel empfehlen. Die zuständige Behörde HAS werde dies am Freitag ankündigen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag von zwei mit den Plänen vertrauten Personen. Das zweite Mittel solle ein mRNA-Impfstoff sein, wie er von Pfizer/BioNTech und Moderna angeboten wird.

(APA/red)

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