Impfstoffbeschaffung: FPÖ fordert Sondersitzung des Nationalrats

Kickl forderte eine Sondersitzung des Nationalrats - andere Oppositionsparteien wirken mäßig interessiert
Kickl forderte eine Sondersitzung des Nationalrats - andere Oppositionsparteien wirken mäßig interessiert ©APA (Sujet)
Die FPÖ drängt auf eine Sondersitzung des Nationalrats zur Impfstoffbeschaffung. Klubchef Herbert Kickl vermisst Transparenz der Regierung über Verträge und Beschaffungsvorgänge.
Bis Sommer Impfung von 4,6 Mio. Menschen
Kein Budgetlimit für Impfstoffe

Daher appelliert Kickl an SPÖ und NEOS, gemeinsam ein außertourliches Plenum einberufen zu lassen. Die beiden anderen Oppositionsparteien reagierten vorerst allerdings nicht.

FPÖ-Forderung nach Sondersitzung: Erfüllung eher unwahrscheinlich

Sehr wahrscheinlich ist es nicht, dass die Sondersitzung tatsächlich zustande kommt. Denn angesichts von drei Plenartagen kommender Woche dürften die anderen Parteien wenig Interesse haben, noch eine zusätzliche Sitzung einzuschieben, umso mehr, als man die Impffrage ohnehin in einer "Dringlichen Anfrage" abhandeln könnte.

Kickl attackiert Kurz: "Absolut lebensfremd"

Ungeachtet dessen schießt Kickl in einer Aussendung scharf in Richtung Kanzleramt. Es sei "absolut lebensfremd", dass Kurz und/oder sein Umfeld nicht über die Impfstoffverträge und die Vorgänge im sogenannten Steering Board informiert gewesen seien, noch dazu, wo der Kanzler die Beschaffung von Corona-Impfstoffen in "rhetorischer und medialer Kraftmeierei" zur Chefsache erhoben habe. Gerne in einer Sondersitzung hinterfragen würde der freiheitliche Klubchef die Causa Hygiene Austria.

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(APA/Red)

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