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Immofinanz-Prozess in Wien geht am Dienstag weiter

Am Dienstag wird der Immofinanz-Prozess in Wien fortgesetzt.
Am Dienstag wird der Immofinanz-Prozess in Wien fortgesetzt. ©APA
Nach einer Pause von mehr als drei Wochen geht am Dienstag der Immofinanz-Prozess in Wien weiter. Den vier Angeklagten wird unter anderem Untreue und Bildung einer kriminellen Vereinigung im Zusammenhang mit Aktienoptionsgeschäften innerhalb der Bank- bzw. Immobiliengruppe vorgeworfen. Am Dienstag sollen weitere Zeugen befragt werden.
Nicht alle Angeklagten anwesend
Vorwurf: Persönliche Bereicherung
Petrikovics war "Mastermind"
Zeugen belasten Petrikovics
"Unglückselige Abläufe"
Bilanz war "irgendwie"
"Über Verluste informiert"
Widersprüche sorgen für Aufregung

Die Angeklagten wiesen in den bisher sieben Prozesstagen die Anschuldigungen zurück, die komplexen Transaktionen seien legal, argumentierten sie. Am Dienstag wird der ehemalige CPB-Aufsichtsratsvorsitzende, Michael Liechtenstein, als Zeuge vom Schöffensenat unter Vorsitz von Richterin Claudia Moravec-Loidolt befragt. Danach sind noch drei weitere Verhandlungstage (28. Februar, 14. und 18. März) angesetzt.

Immofinanz-Prozess geht weiter

Neben dem ehemaligen Chef der Immofinanz/Immoeast und der Constantia Privatbank (CPB), Karl Petrikovics, sitzen auch der ehemalige Vize-Aufsichtsratschef der Bank, Helmut Schwager, der frühere Petrikovics-Mitarbeiter und spätere Finanzvorstand bei der Immofinanz, Christian Thornton, sowie der Treuhänder für die Optionsgeschäfte, Ernst Leo Hable, auf der Anklagebank.

Staatsanwalt Volkert Sackmann wirft den angeklagten Ex-Managern vor, “ohne Risiko und ohne Kapitaleinsatz” Geld verdient bzw. daran mitgewirkt zu haben. Durch diese Aktienoptionen sollen Töchter der Bank bzw. der Immobilien-Gruppe in Millionenhöhe geschädigt worden sein. Die Staatsanwaltschaft bezifferte den Schaden im Vorfeld des Verfahrens mit rund 32 Millionen Euro. (APA)

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