Immer mehr Daten weisen auf mildere Symptome bei Omikron hin

Die Omikron-Variante dürfte mildere Symptome verursachen.
Die Omikron-Variante dürfte mildere Symptome verursachen. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Es sieht zunehmend danach aus, dass Omikron mildere Verläufe von Covid-19 verursacht. Laut WHO müsse auch über die Notwendigkeit für ein neues Vakzin erst entschieden werden.
Appetitlosigkeit als Symptom

Bei der neuen Corona-Variante Omikron mehren sich der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge die Hinweise auf mildere Krankheitssymptome. Es sehe zunehmend so aus, dass Omikron vor allem die oberen Atemwege wie Nase, Rachen und Bronchien befalle statt etwa der Lunge, sagt ein WHO-Vertreter in Genf. Für eine Entscheidung, ob ein spezieller Omikron-Impfstoff nötig sein werde, sei es noch zu früh, fügt er hinzu. Eine solche Entscheidung müsse aber global koordiniert werden.

Symptome bei Omikron weniger schlimm

Auch aus Großbritannien wird verlautbart, dass der Krankheitsverlauf der Infizierten weniger gravierend verläuft. "Wenn man sich die Menschen ansieht, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, so kommen sie mit weniger schweren Symptomen als zuvor", sagte die Gesundheitsministerin Maggi Throup zu Sky News. "Die Zahl der belegten Krankenhausbetten ist ungefähr halb so hoch wie vor einem Jahr - und das beweist die Kraft des Impfstoffs." Auch der Epidemiologe Neil Ferguson am Imperial College London erklärt, die Impfung biete Schutz vor schweren Erkrankungen bei der Virus-Variante Omikron. Doch wegen der hohen Infektionszahlen bleibe der Druck auf das Gesundheitssystem bestehen.

(APA/Red)

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