Hilfe bei Delogierungsgefahr

Um Mieter vor einem möglichen Wohnungsverlust zu bewahren, starten die gemeinnützige Wohnbauvereinigung Vogewosi, das Institut für Sozialdienste IfS und das Land ein Projekt zur Delogierungsvorsorge.

35 Delogierungen im Jahr 2005 Im Jahr 2005 hat die Vogewosi laut eigenen Angaben bisher 370 Delogierungsanträge eingebracht, 35 davon mussten durchgeführt werden. Bei 13.000 Mietwohnungen entspricht das einem Anteil von 0,2 Promille der Mieter. Immer mehr von Wohnungsverlust betroffen Dieser Anteil sei zwar niedrig, heißt es von Seiten der Vogewosi, aber die Gefahr, dass Mieter ihre Wohnung verlieren, sei in den letzten Jahren gestiegen.

In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Delogierungen mit neun im Jahr 1995 auf 32 im Jahr 2004 deutlich gestiegen. Kein Geld oder störendes Verhalten Wenn die Miete über einen längeren Zeitraum nicht bezahlt wird, liegt das laut Waltraud Zudrell von der Vogewosi unter anderem am Verlust des Arbeitsplatzes oder an einer Scheidung.

Aber auch ein grob störendes Verhalten der Bewohner kann Grund für einen Wohnungsverlust sein. Informationen mit der Mahnung gemeinsam Mit einer Informationskampagne soll den Mietern verstärkt und vorbeugend geholfen werden.

Um zu helfen, bekommen die betroffenen Bewohner seit November mit der Mahnung Informationen und Kontaktadressen, die ihnen in dieser schweren Situation weiterhelfen sollen. Frühere und professionelle Hilfe Dadurch kann konkrete Hilfe früher und professioneller angeboten werden, so Waltraud Zudrell von der Vogewosi. Für jeden einzelnen Fall werde eine individuelle Lösung gesucht. Zudem erreiche man mit dem Projekt eine gewisse Sensibilisierung für diese Problematik.

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