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Haus des Meeres vor schwieriger finanzieller Situation

Das Haus des Meeres bittet um Spenden.
Das Haus des Meeres bittet um Spenden. ©APA/AFP/JOE KLAMAR
Das Haus das Meeres steht nach den Umbauarbeiten und der erneuten Schließung vor einer schwierigen finanziellen Situation. Es wird um Spenden gebeten.

Das Wiener Haus des Meeres ersucht wie schon im Frühjahr um Spenden - um die Auswirkungen der erneuten Schließung zumindest zu einem Teil abzufedern. Wie Geschäftsführer Michael Mitic am Montag im APA-Gespräch erläuterte, ist die Situation derzeit sehr schwierig. Denn die jüngsten Um- und Ausbauten hätten ohnehin eine finanzielle Mehrbelastung bedeutet, wie er beklagte. Dazu kommt, dass es im November des Vorjahres keine Gastro-Umsätze gab.

Diese würden herangezogen, um die von der Bundesregierung angekündigte Entschädigung zu erhalten. Allerdings sei in diesem Monat das Restaurant - das sich in der obersten Etage befindet - umgebaut worden. Da es sich um kein neues Lokal handle, könne man auch nicht wie in der aktuellen Regelung vorgesehen den Durchschnittsumsatz der vergangenen Monate heranziehen. "Wir versuchen, zu einer anderen Lösung zu kommen", übte sich Mitic in Zuversicht.

Zoo-Schließung als weitere Herausforderung

Auch für den Zoobetrieb bemüht man sich um Förderungen. Wie viel man erhalte, sei aber noch völlig offen, gab er zu bedenken. Die Schließung bedeute jedenfalls eine weitere Herausforderung in einem finanziell ohnehin herausfordernden Jahr, betonte Mitic. Das vor allem durch die Baumaßnahmen entstandene Ausgabenplus betrage heuer rund 1 Mio. Euro. Dem gegenüber stehe ein Minus von 1,5 Mio. Euro in den ersten neun Monaten. Der Besucherrückgang betrugt 40 Prozent.

Die laufenden Kosten können trotzdem kaum reduziert werden, am ehesten noch durch Kurzarbeit, wie Mitic ausführte. Die Aquarien, Terrarien und sonstigen Zooeinrichtungen müssen jedoch weiter in Betrieb gehalten werden. Fast 500.000 Euro pro Monat sind dafür zu veranschlagen, wie der Geschäftsführer betonte.

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(APA/Red)

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