Halbzeit bei der Ballon-WM im Waldviertel: Schweizer Zeberli führt

Bei der Ballon-WM im Waldviertel ist noch nichts entschieden.
Bei der Ballon-WM im Waldviertel ist noch nichts entschieden. ©Andreas Biedermann
Insgesamt sechs Wettfahrten und 19 Aufgaben wurden bei der Heißluftballon-WM in Groß Siegharts bereits bestritten. Zur Halbzeit führt der Schweizer Stefan Zeberli das Teilnehmerfeld an. Hier finden Sie die offiziellen Zwischenstände.
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Spannende Wettfahrten und beeindruckende Bilder -die 23. Heißluftballon-WM entwickelt sich nach insgesamt sechs Wettfahrten und 19 Aufgaben zu jenem sportlichen Spektakel, das im Vorfeld des Mega-Events erwartet wurde.

Halbzeit bei der Ballon-WM: Schweizer führt Teilnehmerfeld an

Der Zwischenstand bei der Halbzeit der WM zeigt ein interessantes Bild: Trotz wechselnder Führung an der Spitze des Teilnehmerfeldes, konnte sich mit gleichbleibend guten Resultaten der Schweizer Stefan Zeberli bei den einzelnen Bewerben und Aufgaben stets im vorderen Feld platzieren. Obwohl er bei keiner einzigen der 19 Aufgaben
das Maximum von 1000 Punkten erreichte, konnte sich der Pilot aus dem Schweizer Gossau mit beeindruckender Konstanz gegenüber dem Russen Sergey Latypov und dem Briten Dominic Bareford durchsetzen.

Auch auf den Plätzen vier und fünf folgen im Zwischenklassement mit Roman Hugi und David Hochreutener zwei Schweizer Piloten. Hier der offizielle Zwischenstand:

  1. ZEBERLI, Stefan; SUI; 14.670 Punkte
  2. LATYPOV, Sergey; RUS; 14.301 Punkte
  3. BAREFORD, Dominic; GBR; 14.043 Punkte
  4. HUGI, Roman; SUI; 13.895 Punkte
  5. HOCHREUTENER, David; SUI; 13.743 Punkte

Österreicher derzeit mit wechselndem Erfolg

Weniger erfolgreich verlief die Weltmeisterschaft bisher für die österreichischen Teilnehmer. Bester heimischer Pilot im Zwischenergebnis ist mit Rang 13 Helmut Pöttler (12.769 Punkte), gefolgt von Thomas Kindermann-Schön (11.645 Punkte) auf Rang 26.

Pöttler konnte bei einer Reihe von Aufgaben zwar ganz vorne mitmischen, leistete sich allerdings auch einige Resultate mit recht niedrigem Score. Etwas, das im vorliegenden Zwischenstand doch recht deutlich seine Auswirkungen zeigt.

Noch ist nichts entschieden

Bis zur letzten Wettfahrt am Samstagmorgen stehen – passende Wetterbedingungen vorausgesetzt – noch insgesamt sieben Wettfahrten mit einer noch nicht bekannten Anzahl an zu erfüllenden Tasks auf dem Programm, weshalb die Fans der österreichischen Piloten noch hoffen dürfen.

Denn wie die Resultate der vergangenen Wettkampftage zeigen: Keiner der zuletzt vorne liegenden Piloten konnte sich bisher allzu deutlich absetzen und Resultate im Ballonsport können sich – so wie der Wind – schnell ändern.

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(Red)

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