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Grüne wollen nach Nationalratswahldebakel bei EU-Wahl punkten

Sarah Wiener und Werner Kogler wollen bei der EU-Wahl punkten.
Sarah Wiener und Werner Kogler wollen bei der EU-Wahl punkten. ©APA/HANS PUNZ
Bei den letzten EU-Wahlen schnitten die Grüne immer überdurchschnittlich gut ab. Das soll auch bei der Europawahl 2019 wiederholt werden.
Steckbrief von Werner Kogler

Die Grünen haben sich von EU-Gegnern zu glühenden Verfechtern der europäischen Integration entwickeln. Bei den EU-Wahlen schnitten sie oft überdurchschnittlich gut ab – und darauf hoffen sie auch heuer. Nach dem Nationalratswahldebakel 2017 gilt es für die Grünen, am 26. Mai ein Lebenszeichen zu setzen. Für den Verbleib im EU-Parlament brauchen sie deutlich mehr als vier Prozent.

Rekord bei der EU-Wahl 2014

Bei der vorigen EU-Wahl 2014 hatte Ulrike Lunacek mit 14,52 Prozent einen neuen Bundeswahlrekord geschafft. Damit können die Grünen heuer nicht rechnen, für den Verbleib im EU-Parlament stehen die Chancen aber gut. Fraglich ist, ob es für das Wahlziel – zwei Mandate, also mehr als neun Prozent – reichen wird. Bundessprecher Werner Kogler hat die EU-Wahl zur Chefsache gemacht und ist selbst Spitzenkandidat, als Listenzweite hat er die Promiköchin und Landwirtin Sarah Wiener gewonnen.

Die Prognose für 2019 sieht für die Grüne nicht gut aus.
Die Prognose für 2019 sieht für die Grüne nicht gut aus. ©APA

In die erste EU-Wahl 1996 gingen die Grünen mit dem Salzburger Parteigründungsmitglied Johannes Voggenhuber an der Spitze, der schon vom Beginn 1995 an als vom Nationalrat entsandter Mandatar im Europaparlament vertreten war. Das angestrebte zweite Mandat schafften sie nicht, sie kamen auf 6,8 Prozent der Stimmen.

Voggenhuber erhielt 1999 9,3 Prozent

Bei der zweiten Wahl 1999 legten die Grünen auf 9,3 Prozent zu. Neben Voggenhuber kam damit auch die Schauspielerin Mercedes Echerer ins Europaparlament.

Im Jahr 2004 holten sie erstmals die Zweistelligkeit mit 12,9 Prozent, mehr als zwei Sitze schauten für die Grünen dennoch nicht heraus. Das zweite Mandat wanderte von Echerer zur Tirolerin Eva Lichtenberger, einst Österreichs erste Grüne Landesrätin.

Fünf Jahre später rutschen die Grünen bei der Wahl 2009 wieder unter zehn Prozent (9,9), retteten aber ihr zweites Mandat. Erschwert wurde ihr Wahlkampf durch die Ausbootung Voggenhubers durch die Parteidelegierten, die Ulrike Lunacek den Vorzug als Spitzenkandidatin gaben. Ab diesem Zeitpunkt führte Voggenhuber eine lautstarke Kampagne gegen seine Heimatpartei, heuer tritt er mit der Liste EUROPA JETZT gegen sie an.

Rücktritt nach Nationalratswahl 2017

Die fünfte Europawahl 2014 brachte den Grünen einen Triumph. Lunacek setzte in der zweiten Spitzenkandidatur den Bundeswahl-Rekord auf 14,5 Prozent hinauf, die Riege wuchs auf drei Mandate. Die Grünen blieben klar Vierte vor der neuen Konkurrenz, den NEOS. Michel Reimon (als Nachfolger Lichtenbergers) und Monika Vana waren die Neuen im Europaparlament. Nach dem Debakel bei der Nationalratswahl 2017 trat Lunacek zurück, auf sie folgte Thomas Waitz.

(APA/red)

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