Großer Andrang bei Tiroler "Impfsonntag"

13.000 Impfdosen wurden am Sonntag in Tirol verabreicht.
13.000 Impfdosen wurden am Sonntag in Tirol verabreicht. ©APA
Beim Tiroler "Impfsonntag", bei dem in allen Impfzentren ohne Voranmeldung Erstimpfungen verabreicht werden, hat es einen großen Andrang gegeben.

Bis zum Abend wurden rund 13.000 der 16.000 Dosen verimpft. Einige Impfzentren verlängerten ihre Öffnungszeiten, um Wartenden noch eine Impfung zu verabreichen. Die Aktion soll am kommenden Wochenende wiederholt werden.

Impf-Aktionstag in Tirol soll wiederholt werden

"Wir haben heute umgehend veranlasst, dass dieser Impf-Aktionstag wiederholt wird und auch am kommenden Wochenende an allen Tiroler Impfzentren die Chance auf eine Erstimpfung ohne Anmeldung besteht", sagte Gesundheitslandesrätin Annette Leja (ÖVP) in einer Aussendung. Für Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) war der heutige Sonntag ein Signal, dass die Bevölkerung ein solch niederschwelliges Angebot in Anspruch nehme. Details über Impfstoff und Impfzeiten werden "zeitnah" bekannt gegeben, hieß es.

Wahl zwischen drei Impfstoffen

Die Menschen konnten in den Impfstraßen zwischen drei Corona-Impfstoffen wählen. Es wurden 68,3 Prozent BioNTech/Pfizer, 2,5 Prozent AstraZeneca und 29,2 Prozent Johnson & Johnson verimpft. Direkt an Ort und Stelle wurden dann gleich auch die Zweitimpftermine vereinbart. Grundsätzlich orientiert man sich an einem Impfintervall von 28 Tagen - als erster Termin komme laut Land der 1. August infrage.

Das Impfzentrum in Kundl musste bereits am Nachmittag schließen, da es völlig ausgelastet war. Schon am Vormittag bat das Land, sich nicht mehr zu den Impfstraßen in Kufstein, Kundl und Innsbruck zu begeben, sondern sich erst am Nachmittag unter www.tirol.gv.at über die Wartezeiten und die Impfstoffverfügbarkeit zu informieren.

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(APA/Red)

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