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Giftköder in Wien und NÖ ausgelegt: 5.000 Euro Belohnung für Hinweise

Giftköder in Wien-Hietzing und NÖ ausgelegt: Belohnung für Hinweise.
Giftköder in Wien-Hietzing und NÖ ausgelegt: Belohnung für Hinweise. ©pixabay.com (Symbolbild)
Aktuell werden von Unbekannten Giftköder in Wien-Hietzing (Erholungsgebiet Hörndlwald) und in Teilen Niederösterreichs ausgelegt. Bereits acht Hunde sollen daran gestorben sein. Für Hinweise gibt es nun eine Belohnung von 5.000 Euro.

Der Tierschutz Austria (neuer Auftritt des Wiener Tierschutzvereins) warnt vor ausgelegten Giftködern im Bereich des Erholungsgebiets Hörndlwald in Wien-Hietzing und auch in Teilen Niederösterreichs. Bereits acht Hunde sollen bereits gestorben sein.

Giftköder in Wien und NÖ ausgelegt

Bei der Substanz soll es sich um ein hochwirksames Kontaktgift handeln: "Der Hund muss den Giftköder gar nicht fressen, schon ein Schlecken oder gar nur ein Schnüffeln daran kann dem Tier schon auf qualvollste Weise das Leben kosten".

Derzeit wird dazu geraten die Tiere in den genannten Bereichen an der kurzen Leine zu führen.

Polizei und Staatsanwaltschaft arbeiten bereits mit Hochdruck daran, den Täter dingfest zu machen. Um den Einsatzkräften unter die Arme zu greifen, hat sich TSA hat sich nun dazu entschlossen, eine Belohnung auszusetzen.

Belohnung für Hinweis, der zum Täter führt

Tierschutz Austria lobt daher eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro für den Hinweis aus, der zur Ausforschung und rechtskräftigen Verurteilung des Täters/der Täter führt. Seriöse Hinweise können telefonisch unter 01/699 24 50 abgegeben werden. Vereinspräsidentin Madeleine Petrovic erklärt dazu: Wir leiten seriöse Hinweise dann anonymisiert and die Polizei weiter, aber so, dass wir im Fall der Ausforschung wissen, von wem der Hinweis stammt. Wir nehmen das deshalb mit dem Quellenschutz so ernst, weil unter den Personen, die eventuell Wahrnehmungen gemacht haben, auch Leute sein können, die Angst um ihre eigenen Haustiere haben und vielleicht Racheakte befürchten. So können wir diesen Menschen garantieren, dass sie keine Furcht haben müssen."

Ebenso stellt Petrovic klar, dass das Geld für die Belohnung - wenn tatsächlich die Verantwortlichen ausgeforscht werden können - aus einem eigens für diesen Zweck eingerichteten Spendentopf kommt und dadurch in keiner Weise die Spendengelder für die Schützlinge im TSH Vösendorf geschmälert werden.

(Red.)

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