George Michael hat sich nach Krankheit in Wien "schrecklich schuldig gefühlt"

"Schrecklich schuldig" fühlte sich George Michael nach seiner Erkrankung im Vorjahr.
"Schrecklich schuldig" fühlte sich George Michael nach seiner Erkrankung im Vorjahr. ©Petr David Josek/APA
George Michael blickt auf seinen Spitalsaufenthalt im Vorjahr zurück. Er habe sich "schrecklich schuldig gefühlt", verriet er in einem Interview. Am 4. und 6. September tritt er in der Wiener Stadthalle auf.
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“Ich selbst habe die Gefahr, in der ich mich befand, nicht mitgekriegt. Das habe ich erst realisiert, als alles schon vorbei war.” So blickt der britische Pop-Entertainer George Michael im Interview mit dem “Kurier” auf seinen Wiener Spitalsaufenthalt Ende vergangenen Jahres zurück. Wegen einer schweren Lungenentzündung lag er im AKH wochenlang im künstlichen Tiefschlaf. Am besten erinnere er sich, “dass ich mich so schrecklich, schrecklich schuldig gefühlt habe und Mitleid mit meiner Familie, meinen Freunden und meinem neuen Partner Fadi hatte, dass sie mitansehen mussten, was ich da durchmache. Zwei oder drei Wochen lang wussten sie nicht, ob ich das überlebe.”

Zwei Konzerte in der Wiener Stadthalle

Am 4. und 6. September gastiert George Michael mit seiner “Symphonica”-Tour in der Wiener Stadthalle und will sich dabei auch bei den Ärzten und dem übrigen Personal des Spitals bedanken. Der Text seiner neuen Single “White Light” sei “eine Feier meiner Genesung. Alles, was ich mache, ist autobiografisch. Und in diesem Fall, nachdem ich dem Tod sehr nahegekommen war, wusste ich, dass da musikalisch etwas Gutes rauskommen würde. Viele Leute haben von mir erwartet, dass ich darüber eine Ballade schreibe, aber ich wollte etwas Aufbauendes, Positives – daher der Dance-Beat”, so der Sänger im Interview. Der Titel beziehe sich auf das helle Licht, das man angeblich vor dem Tod sieht. “Glücklicherweise habe ich dieses Licht nicht gesehen. Und dafür bin ich sehr dankbar.”

Wham! tritt nicht mehr auf

An immer wieder auftauchenden Gerüchten um eine Re-Union der Gruppe “Wham!” sei “auch diesmal ist nichts Wahres dran. Bei Wham! ging es darum, jung und ausgelassen zu sein. Und dieses Gefühl kann man ab einem gewissen Alter nicht mehr rekreieren. Diese weißen Shorts werden definitiv in der Schublade bleiben. Wir lassen Wham! eine sehr glückliche, wunderbare Erinnerung sein.” (APA)

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