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Gemeinsam auf Mahü: Lenkerblümchen für regelkonforme Radler

Mariahilfer Straße - Rosa Lenkerblümchen für regelkonforme Radler
Mariahilfer Straße - Rosa Lenkerblümchen für regelkonforme Radler ©APA
Nach den Piktogrammen in pinker Farbe, die zu schnelle Radler auf der nun verkehrsberuhigten Wiener Mariahilfer Straße bremsen sollen, ist am Donnerstag der zweite Schritt der Kampagne "Gemeinsam auf der Mahü" angelaufen.
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Flyeraktionen und ein Lastenrad sollen die Radfahrer daran erinnern, dass in der Fußgängerzone Schrittgeschwindigkeit und Rücksichtnahme gelten. Für “besonders regelkonforme” Radler, wie der Radbeauftragte der Stadt Wien Martin Blum es formulierte, gibt es dann auch gleich eine Belohnung in Form eines rosa Lenkerblümchens.

“Gemeinsam auf der Mahü”

Mindestens dreimal in der Woche – Dienstag und Donnerstag in der Rushhour sowie Samstag ganztägig – wollen die Teams bis zum Beginn des Umbaus unterwegs sein. “Wir wollen die Radler mit unseren Flyern noch einmal drauf aufmerksam machen, dass Fußgänger in der Fußgängerzone absoluten Vorrang haben”, meinte Blum.

Denn das Radfahreraufkommen habe sich im Vergleich zu vor Beginn der Verkehrsberuhigung praktisch verdoppelt. “Früher sind hier an guten Tagen circa 2.500 Menschen mit dem Rad unterwegs gewesen, heute sind es 5.000”, so der Radbeauftragte. Beschwerden habe es allerdings bis jetzt kaum gegeben. “Da ist der Ringradweg immer noch der Spitzenreiter”, schilderte die Wiener Fußgängerbeauftragte Petra Jens.

Mitereinander auf der MaHü

Dass das Miteinander auf der Mariahilfer Straße funktioniert, sollen auch Tafeln an den Radständern und die Radfahr-Fibel der Stadt garantieren. “Bei großem Fußgängeraufkommen muss die Schrittgeschwindigkeit unbedingt eingehalten werden. Wenn es sehr dicht ist, sollte man absteigen und schieben”, betonte Jens. Für diese Fälle verzeichnet der Flyer, den man sich dank Schlaufe an den Lenker hängen kann, auch eine Ausweichroute über die Lindengasse. “Für Einkaufssamstage”, wie Blum ergänzte.

Auch für den Sicherheitsabstand beim Überholen von Fußgängern wolle man die Radler sensibilisieren. “Das Sicherheitsbedürfnis eines Fußgängers kann sehr stark von meinem eigenen am Rad abweichen”, erinnerte Jens.

(APA)

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