Gegen "Abstiegsängste": SPÖ will mit "Rotem Telefon" näher an die Bürger

Am "Roten Telefon" hat die SPÖ ein offenes Ohr für Bürgeranliegen
Am "Roten Telefon" hat die SPÖ ein offenes Ohr für Bürgeranliegen ©BilderBox.com (Sujet)
Die SPÖ will mit einer Service-Hotline den direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern stärken. Wer etwa Probleme bei der Schulwahl oder der Wohnungssuche habe, könne ab 2016 über das "Rote Telefon" regionale "Vertrauensanwälte" der Partei kontaktieren, so Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid.
Flüchtlings-Hotline der ÖVP

Begegnen will Schmid damit den mittlerweile bis in den Mittelstand reichenden “Abstiegsängsten”.
“Viele Menschen kennen die Möglichkeiten nicht, die ihnen zur Verfügung stehen”, meinte Schmid. Aufgabe der SPÖ sei es daher, eine Brücke zu schlagen – sowohl hin zum staatlichen Sozialsystem als auch zu NGOs wie der Volkshilfe oder der Caritas.

Anliegen der SPÖ – “Rotes Telefon” ab 2016

Ehrenamtliche “Vertrauensanwälte” will die Partei dafür sukzessive in allen Bezirken und größeren Gemeinden rekrutieren. Übernehmen sollen die Aufgabe etwa Gemeinderäte, die eine eigene Schulung am “Renner Institut” der SPÖ erhalten sollen, um eine “kompetente Beratung” der Hilfesuchenden zu ermöglichen.

Starten soll das Projekt 2016. Die Telefonnummer (0664/88540600) ist zwar bereits aktiv, Anrufer landen aber in der SP-Zentrale – die Ausbildung der regionalen “Vertrauensanwälte” starte gerade erst, sagte Schmid.

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(apa/red)

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