Infos für die Bürger: Wiener ÖVP richtet Flüchtlings-Hotline ein

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Die ÖVP will den Wienern Ängste im Umgang mit Flüchtlingen nehmen.
Die ÖVP will den Wienern Ängste im Umgang mit Flüchtlingen nehmen. - © APA/Helmut Fohringer
“Mir ist wichtig, dass den Wienerinnen und Wienern Ängste genommen werden und nicht Ängste geschürt werden”, unterstreicht Parteichef Manfred Juraczka. Außerdem erklärt er erneut seine Position zum Thema.

Die Wiener ÖVP hat eine Flüchtlings-Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 01 – 515 43 980 können sich Bürger zum Thema informieren. “Mir ist wichtig, dass den Wienerinnen und Wienern Ängste genommen werden und nicht Ängste geschürt werden”, unterstrich Parteichef Manfred Juraczka am Mittwoch bei der Präsentation.

Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr und am Freitag von 8:30 bis 14:00 Uhr besetzt. Bei spezifischeren Fragestellungen würde die Information beschafft und der Anrufer zurückgerufen werden, erklärte der Chef der Hauptstadtschwarzen.

Juraczka legt seine Position dar

Juraczka nahm die Pressekonferenz auch zum Anlass, um nochmals “gebündelt” seine Positionen darzulegen: “Ich bin überzeugt, dass es gerade in solchen Zeiten der politischen Mitte, der moderaten Kräfte bedarf, um dieser großen Herausforderung für Europa, für Österreich und unsere Stadt gerecht zu werden.” Er plädierte ganz auf Parteilinie für Asyl auf Zeit, Grenzkontrollen und den Bundesheer-Assistenzeinsatz für eine kontrollierte Abwicklung. Außerdem sei eine personelle Stärkung des Amts für Fremdenrecht und Asyl notwendig.

Weiters forderte er nicht nur bei rechtskräftig negativem Asylbescheid die konsequente Abschiebung, sondern auch beim Vorliegen einer vorsätzlichen schweren Straftat. Dies soll auch dann der Fall sein, wenn sich die betreffende Person in der Grundversorgung befindet oder einen aufrechten Asylstatus hat.

Was die Situation in Wien betrifft, so lobte Juraczka die Stadtverwaltung, Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Flüchtlingskoordinator Peter Hacker für die “professionelle” Abhandlung der Versorgung. Einige Anmerkungen hatte er dennoch: Für jene Menschen, die längerfristig bleiben seien “kleinteilige Unterbringungen” Massenquartieren vorzuziehen. Zudem brauche es eine Geschäftsgruppe für öffentliche Sicherheit, erneuerte seine Forderung nach einem Sicherheitsstadtrat.

(APA, Red.)

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