Frühlingsdiäten: Die schnelle, unschlaue Crash-Lösung

Ein paar solcher Crashdiäten hintereinander und auch diese Hose wird zu klein sein.
Ein paar solcher Crashdiäten hintereinander und auch diese Hose wird zu klein sein. ©Bilderbox
Klar ist es leicht, mit Frühlingsdiäten panisch ein paar Kilo abzunehmen. Die haben Sie allerdings schnell wieder auf den Hüften und zwar doppelt. Dafür übernehmen wir dann keine Verantwortung, denn wir haben Sie gewarnt. Also: So nimmt man zwischen fünf und sieben Kilo in einer Woche ab.
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Hunger? Nicht notwendig. Mit unseren Frühlingsdiäten können Sie problemlos sehr schnell ziemlich viel abnehmen (eine genaue Angabe ist unmöglich, da sie von der persönlichen Physiologie abhängt). Freude werden Sie damit allerdings nur kurzfristig haben und auch nicht allzu viel Energie für schwere Arbeitstage. Hunger oder Vitaminmangel aber auch nicht. Unbedingt Wasser in rauen Mengen trinken – Minimum sind zwei Liter pro Tag, ohne Ausnahme! Kaffee ist zwar an sich nicht schlecht, da er den Metabolismus anregt und damit auch den Kalorienverbrauch, zählt jedoch als Flüssigkeitsaufnahme. Sie können ihn jedoch jederzeit durch Tee ersetzen, der schon gilt.

Ebenso wichtig ist, die Mahlzeiten einzuhalten und keine auszulassen. Damit wird Heißhunger vorgebeugt.

Also, um übernächste Woche am Strand  gut auszusehen und hinter Ihnen die Sintflut, los geht’s. Halten Sie sich an diesen Essplan, um die schlimmsten Dummheiten zu vermeiden.

Frühlingsdiät: Montag

Frühstück: Schwarzer Kaffee/Tee, eine Grapefruit.
Vormittag: Eine Karotte, die Sie langsam (!) und roh essen.
Mittag: ein kleines (!) Hühnerschnitzerl, natur. Keine Sauce dazu. Als Beilage: Gurkensalat zubereitet mit Essig (KEIN Balsamico), Salz, Pfeffer.
Nachmittag: Ein Becher Joghurt 1 Prozent.
Abend: Eine große Schüssel grüner Salat, zubereitet wieder mit Essig, Salz, Pfeffer nach Wunsch sowie vier bis fünf Tropfen Erdnussöl.

Zusatzinformation: Es gibt Lebensmittel, die zur Verdauung mehr Energie verbrauchen als sie liefern. Die Gurke ist zum Beispiel so eines und beugt durch ihren sehr hohen Wassergehalt auch einer bei Diäten oft gefährlichen Dehydration vor. Die Gurke ist Ihre beste Freundin bei der Radikalkur. Alle Lebensmittel, die in weitere Folge mit (*) gekennzeichnet sind, sorgen für genau diesen Effekt und sollten keinesfalls ersetzt werden.

Dienstag

Frühstück: Schwarzer Kaffee/Tee, ein Apfel
Vormittag: Rohe Selleriestangerl, mit Topfen-Dip (100 g Magertopfen, 100 g Magerjoghurt, Kräuter nach Geschmack verquirlen, leicht salzen, fertig)
Mittag:Feta-Salat

  • 1 Romanasalat
  • 1 Salatgurke (*)
  • 1 Bund Radieschen (*)
  • Kirschtomaten
  • 150g leichter Feta
  • 3 El Essig
  • Einige Tropfen Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Romanasalat waschen und Blätter in Streifen schneiden. Salatgurke waschen und in kleine Sticks zerschneiden. Radieschen vierteln und Tomaten halbieren.
  • Gewürze, Essig und Öl mischen. Schnittlauchröllchen dazugeben und mit den anderen Salatzutaten mischen. Mit dem gewürfelten Feta und frischen Kräutern bestreuen.
  • Rezept: Netmoms.de

Abend: Ein Müsliriegel ohne Schokoladeüberzug

Zusatzinformation: Während es möglich ist, Zucker beinahe zu 100 Prozent durch künstliche Süßstoffe zu ersetzen, ist das keine gute Idee. Denn der süße Geschmack gaukelt dem Körper vor, jetzt Zucker zu bekommen. Er schüttet dann vorbeugend Insulin aus. Wenn es dann jedoch nichts zu zerlegen gibt, entsteht ein Heißhunger auf Süßes (sprich, von Insulin zerlegbare Kohlenhydrate). Das ist ein Teufelskreis. Man sollte künstlicher Süßstoffe daher nur in Maßen zu sich nehmen und besser bewusst richtigen Zucker in kleineren Mengen verwenden.

Mittwoch – Halbzeit!

Frühstück: Schwarzer Kaffee/Tee, eine Orange
Vormittag: Eine Scheibe Vollkornbrot mit Streichkäse light mit frischen Paparikastreifen (*).
Mittag: Mozzarella light mit frischen Tomaten. Olivenöl nur in Minimalmenge beigeben, kein Brot dazu
Nachmittag: Eine halbe Packung Surimi-Sticks (gibt es bei Billa und Merkur im Fischregal)
Abend
: Kleines Hühnersteak, gewürzt nach Wahl in wenig Öl angebraten. Dazu große Schüssel grüner Salat mit wenig Öl.

Zusatzinformationen: Trotz der Hinweise, wenig Öl zu verwenden, sollten zumindest einige Tropfen dabei sein. Verwenden Sie hochwertige Öle – Erdnuss, Olivenöl und so weiter. Vermeiden Sie auf jeden Fall billige, schwer behandelte Öle aus dem Supermarkt. Gute Öle enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, vor allem die ausschließlich fettlöslichen Vitamine A, D, E und K.

Donnerstag

Frühstück: Schwarzer Kaffee/Tee, Scheibe Vollkornbrot mit einer Scheibe Toastschinken
Vormittag: Ein Apfel
Mittag: Huftsteak auf Champignon-Gemüse

  • ein kleines Huftsteak (120 Gramm)
  • Champignons frisch (*)
  • frischer Lauch oder Frühlingszwiebel
  • Kräuter nach Wahl, Salz, Pfeffer, etwas Olivenöl

Das Huftsteak mit wenig Öl nach Geschmack anbraten, aus der Pfanne nehmen. Etwas Öl nachgießen, Lauch/Frühlingszwiebel etwas anschwitzen. Champignons dazu. Wenn diese gar sind, überschüssiges Wasser abgießen, abschmecken und mit dem Fleisch servieren.
Abend: eine Handvoll Mandeln, ein Apfel

Zusatzinformation: Vielleicht mag es manchen merkwürdig erscheinen, dass hier Fleisch mitten während einer Crashdiät serviert wird. Doch auch, wenn es manche bestreiten, ist der Mensch doch ein Allesfresser und braucht Inhaltsstoffe, die nur in Fleisch vorhanden sind. Echte Veganer oder Vegetarier ersetzen diese Vitamine, Mineralstoffe etc anders, doch innerhalb dieser einen Woche rentiert sich das nicht. Klar ist aber, dass zum erfolgreichen Abnehmen die Fleischzufuhr drastisch reduziert werden muss.

Freitag

Frühstück: Schwarzer Kaffee/Tee, eine Scheibe Leichtkäse (50g maximal), eine Tomate
Vormittag: Bio-Gemüsesaft (gibt’s in Drogeriemärkten), eine Handvoll Sonnenblumenkerne
Mittag: Scholle mit Julienne-Mischgemüse

  • ein Schollenfilet natur
  • Karotten/Sellerie/Lauch roh
  • eine kleine Kartoffel
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Kräuter
  • Die Scholle in mundgerechte Streifen schneiden. Das Gemüse in feine Streifen (Julienne) schneiden. Das Gemüse mitsamt der Kartoffel in der Brühe kochen. Wenn es bissweich ist, die Schollenstreifen beigeben und kurz aufkochen. Im Suppenteller mit Sud servieren.
  • Zusatzinformationen: Der schnelle Gewichtsverlust bei Crashdiäten basiert zu einem sehr großen Teil auf Wasserverlust. Der tritt bei den meisten Ernährungsumstellungen auf und ist daher keine Auszeichnung für eine bestimmte. Er ist auch nicht nachhaltig.

    Samstag

    Frühstück: Schwarzer Kaffee/Tee, eine Orange
    Vormittag: ein bis zwei Reiscracker (gibt es im Supermarkt)
    Mittag: Bunter Gemüseeintopf (Rezept für vier Personen)

    • 300 g Kartoffeln
    • 200 Gramm Champignons oder Pilze nach Wahl
    • 100 g Zuckerschoten
    • 200 g Karotten
    • 1 Bund Frühlingszwiebeln
    • 1 Bund glatte Petersilie
    • 2 Fleischtomaten
    • 3 Knoblauchzehen
    • 3 EL Olivenöl
    • 6-8 EL Sojasauce
    • Pfeffer
    • Das Gemüse waschen und putzen, Karotten schälen.
    • Champignons, Kartoffel klein hacken. Karotten und Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden, Petersilie waschen, Blättchen abzupfen und hacken.
    • Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, häuten und vierteln.
    • Knoblauchzehen abschälen und zerdrücken.
    • Öl erhitzen, Champignons kurz anbraten, Knoblauch und Karottenscheiben zugeben und ca. 5 Minuten dünsten.
    • Restliches Gemüse und 1/8 Liter Wasser zugeben und weitere 15 Minuten bei schwacher Hitze garen.
    • Mit Petersilie, Sojasauce und Pfeffer abschmecken.
    • Rezept: www.issgesund.at

    Nachmittag: zwei Paprika roh (Farbe egal)
    Abend: eine Schale Müesli mit Magerjoghurt und Beeren

    Zusatzinformationen: Eintöpfe sind die wahrscheinlich beste Art, Ihrer Familie Gemüse schmackhaft zu machen. Sie können natürlich auch mit Fleisch zubereitet werden, wenn die Diät vorbei ist – und machen schon in der Vorbereitung jede Menge Spaß für alle. So können zum Beispiel die Kinder schälen und im Kochtopf bunte, kreative Gemüseschichten auflegen.

    Sonntag

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