Fall Rebasso: Jäger entdeckte verdächtigen Erdhaufen

Ein Jäger fand die Leiche, bei der es sich um den entführten Anwalt Erich Rebasso handeln soll.
Ein Jäger fand die Leiche, bei der es sich um den entführten Anwalt Erich Rebasso handeln soll. ©APA/ Herbert Pfarrhofer
Gegen 9 Uhr entdeckte ein Jäger runf 20 Meter von jener bekannten Serpentinenstraße entfernt, die hinauf zur Dopplerhütte führt, einen ungewöhnlichen Erdhügel. Er fand in dem Hügel eine Leiche und alarmierte die Polizei. Es wird vermutet, dass es sich bei dem Toten um den am 27. Juli entführten Wirtschaftsanwalt Erich Rebasso handelt.
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Am Fundort

“Der Jäger hat gemeint, er kenne die Gegend sehr gut, deswegen ist ihm der frische Erdhügel gleich ins Auge gestochen”, berichtete Polizei-Sprecher Roman Hahslinger am Fundort der Leiche. Die Täter dürften zwar versucht haben, die Stelle mit Blättern, Ästen und Baumstämmen zu “tarnen”, dem ortskundigen Weidmann fiel der Hügel dennoch sofort auf. Laut Hahslinger habe man schon die Familie des Opfers verständigt und psychologische Hilfe angeboten.

Identität der Leiche ungeklärt

Ein Indiz dafür, dass es sich bei der Leiche um Erich Rebasso handelt, sei laut dem Polizei-Sprecher, dass der Mietwagen, in dem der 48-Jährige aus einer Innenstadtgarage entführt worden war, nur eine geringe Strecke zurückgelegt hat: Von dort bis zur Dopplerhütte, die an der Wiener Stadtgrenze liegt, sind es nur rund 25 Kilometer. Die Identität der Leiche war vorerst nicht feststellbar, so Hahslinger, weil diese “mindestens eine Woche” in dem Waldstück gelegen sei. Endgültige Klarheit könnte aber schon am Donnerstagabend herrschen. Auch die Todesursache soll in Bälde feststehen. Um 16.00 Uhr wurde der Sarg mit Erich Rebasso abtransportiert. (APA)

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