Nachdem Medien berichteten, dass sich die Entführer des Wiener Anwalts Erich Rebasso gemeldet und Lösegeld gefordert haben, bestätigt nun auch die Polizei eine solche Forderung.
Die Polizei hat bestätigt, dass die Entführer des Anwalts Erich Rebasso Lösegeld fordern. Nachdem die Tageszeitung “Österreich” in ihrer Dienstags-Ausgabe von 500.000 Euro berichtete, die für eine Freilassung nötig wäre, bestätigt nun auch die Polizei eine derartige Forderung. Wo sich der 48-jährige Wiener Anwalt befindet sei nicht bekannt.
Die Polizei meinte weiter, dass die Forderung der Entführer bereits in den ersten Tagen nach dem Verschwinden des Anwalts eingegangen waren. Ein Sprecher er Polizei begründete die bisherige Geheimhaltung der Lösegeldforderung damit, dass man das Leben des Anwalts nicht gefähren wollte. Die Forderung wurde über E-Mail übermittelt. Ob es sich um die Entführer handelt sei jedoch nicht klar. Wie weit man mit den Ermittlungen ist, wird von der Polizei nicht bekannt gegeben. Diese werden jedoch mit Intensität fortgesetzt.
(Red./APA)