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Europäische Politiker verurteilen Anschlag in Wien

Reaktionen auf den Anschlag in Wien.
Reaktionen auf den Anschlag in Wien. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Montagabend wurde Wien von einem Anschlag erschüttert. Auch europäische Politiker haben sich zu Wort gemeldet und den Anschlag verurteilt.
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Zeugen berichten von den Schüssen

Europäische Politiker haben sich am Montagabend zu Wort gemeldet, um den Anschlag in Wien zu verurteilen.

Macron: Wir werden nicht nachgeben

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat Montagabend seine Solidarität mit Österreich nach dem Terrorangriff in Wien bekundet. Auf Deutsch und auf Französisch twitterte er: "Wir Franzosen teilen den Schock und die Trauer der Österreicher nach einem Attentat in ihrer Hauptstadt Wien. Nach Frankreich ist es nun ein befreundetes Land, das angegriffen wird. Dies ist unser Europa. Unsere Feinde müssen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Wir werden nicht nachgeben."

In Frankreich war Mitte Oktober ein Lehrer von einem 18-Jährigen getötet worden, weil er im Unterricht zum Thema Meinungsfreiheit Karikaturen des Propheten Mohammed gezeigt hatte. Seine Leiche war enthauptet aufgefunden worden. Die Tat hatte in Frankreich riesiges Entsetzen ausgelöst. Keine zwei Wochen später starben bei einer Messerattacke in einer Kirche in Nizza drei Menschen, auch hier geht die Staatsanwaltschaft von einem islamistischen Anschlag aus. Nizza wurde bereits 2016 von einem Terroranschlag erschüttert, dabei starben 86 Menschen. Frankreich wird seit Jahren von einer islamistischen Terrorwelle heimgesucht.

EU-Ratspräsident Michel spricht von feigen Akt gegen das Leben

EU-Ratspräsident Charles Michel hat die mutmaßliche Terrorattacke in der Wiener Innenstadt als feigen Akt gegen das Leben und die menschlichen Werte verurteilt. "Meine Gedanken sind bei den Opfern und den Menschen in Wien nach dem schrecklichen Anschlag von heute Abend", teilte Michel am Montag mit. Europa stehe an der Seite Österreichs.

Ähnlich äußerten sich auch EU-Parlamentspräsident David Sassoli und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell. Sassoli kommentierte: "Mit Trauer und Entsetzen verfolgen wir die Nachrichten von einem erneuten Anschlag in Europa". Borrell sprach von einem "feigen Akt von Gewalt und Hass".

Deutsches Außenministerium: "Verstörend"

Nach dem mutmaßlichen Anschlag in Wien hat sich das deutsche Außenministerium entsetzt gezeigt. Es kämen "erschreckende, verstörende Meldungen" aus der österreichischen Hauptstadt, erklärte das Ministerium am Montagabend auf Twitter. "Auch wenn das Ausmaß des Terrors noch nicht absehbar ist: unsere Gedanken sind bei den Verletzten und Opfern in diesen schweren Stunden", hob das Auswärtige Amt hervor.

Es fügte hinzu: "Wir dürfen nicht dem Hass weichen, der unsere Gesellschaften spalten soll."

Deutsche Politiker bestürzt

Deutsche Politiker haben bestürzt auf den mutmaßlichen Terroranschlag in der Wiener Innenstadt reagiert. Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans sprach am Montagabend auf Twitter von "erschütternden Nachrichten". "Was auch immer das Motiv und wer auch immer die Täter sein könnten. Solche Taten verdienen Ächtung, null Toleranz und die ganze Härte des Gesetzes." FDP-Chef Christian Lindner twitterte: "Unsere Gedanken sind in #Wien".

Der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, schrieb in einem Tweet: "Das ist einfach entsetzlich - mit den Gedanken in #Wien. Gemeinsam gegen Antisemitismus". Die Migrationsbeauftragte der deutschen Regierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), meldete sich ebenfalls über den Kurznachrichtendienst zu Wort: "Schreckliche Nachrichten aus #Wien. Bin mit den Gedanken bei den Bürgerinnen und Bürgern und Einsatzkräften vor Ort."

Italiens Europaminister: Vereint gegen Terror

Der italienische Minister für europäische Angelegenheiten, Enzo Amendola, hat Montagabend nach dem Terroranschlag in der Wiener Innenstadt seine Anteilnahme mit den Österreichern erklärt. Er habe viele Jahre lang in Wiengelebt. Nun den Angriff auf Wien sehen zu müssen, schmerze ihn sehr. "Wir stehen an der Seite des österreichischen Volkes, vereint gegen den Terror" twitterte er.

Italiens Premier: "Kein Platz für Hass in Europa"

Der italienische Regierungschef Giuseppe Conte hat die mutmaßliche Terrorattacke in der Wiener Innenstadt verurteilt. "Es gibt keinen Platz für Hass und Gewalt in unserem gemeinsamen europäischen Haus", schrieb Conte auf Twitter. Er drückte dem österreichischen Volk, den Familienangehörigen der Toten und den Verletzten seine Nähe aus.

Der Präsident der italienische Abgeordnetenkammer, Roberto Fico, sprach von "brutalem und erschütternden Anschlag im Herzen Europas". Wieder einmal Gewalt, Hass und Terror", schrieb Fico. Auch er drückte den "österreichischen Freunden" seine Nähe aus. "Der Anschlag in Wien ist ein Anschlag auf uns alle", twitterte der Politiker aus den Reihen der regierenden Fünf-Sterne-Bewegung.

"Ich habe viele Jahre in Wien gelebt. Der Angriff auf diese Stadt ist ein schrecklicher Schmerz für mich. Wir stehen an Seite des österreichischen Volks: Geschlossen gegen den Terror", kommentierte der italienische Europaminister Enzo Amendola.

Der Fraktionschef der Regierungspartei Fünf Sterne in der Abgeordnetenkammer, Davide Crippa, erklärte sich wegen des Anschlags in Wien sprachlos. Er kondolierte den Familien der Opfer.

Italiens Außenminister: "Europa muss reagieren"

Der italienische Außenminister Luigi Di Maio hat den mutmaßlichen Anschlag am Montagabend in Wien als "feigen Anschlag" verurteilt. "Wir verfolgen mit größter Sorge die schrecklichen Nachrichten aus Wien. Wir verurteilen diesen feigen Anschlag, den wir mit aller Kraft verurteilen. Italien ist dem österreichischen Volk nahe. Europa muss reagieren", twitterte der Politiker der Fünf-Sterne-Bewegung.

Verteidigungsminister Lorenzo Guerini drückte den Familien der Todesopfer und dem "österreichischen Volk" seine Anteilnahme aus. "Die Werte Europas werden der Schutzdamm gegen diese Anschläge sein", twitterte Guerini.

"Gegen die Terrorgewalt und zum Schutz der Demokratie müssen wir mit ganz Europa geschlossen reagieren", kommentierte der Chef der italienischen Sozialdemokraten, Nicola Zingaretti. Ex-Premier Matteo Renzi sprach von "verheerender Steigerung in der Terrorstrategie". "Europa muss sofort geschlossen reagieren", so Renzi.

Von der Leyen: Schockiert und traurig

Angesichts des mutmaßlichen Anschlags am Montagabend in Wien hat sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen "schockiert und traurig" gezeigt. "Meine Gedanken sind bei den Familien der Opfer und der österreichischen Bevölkerung", schrieb sie auf Twitter. "Europa steht in voller Solidarität an Österreichs Seite. Wir sind stärker als Hass und Terror."

Der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven verurteilte die Tat in der Nähe einer Synagoge. "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Wir müssen uns gemeinsam gegen Angriffe auf unsere offene Gesellschaft wehren", schrieb er auf Twitter.

Gentiloni: "Europa wird geschlossen antworten"

Der aus Italien stammende EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni hat angesichts des mutmaßlichen Terrorakts in Wien erklärt, er verfolge mit "Horror" die jüngsten Ereignissen. Er drückte den Österreichern seine Anteilnahme aus. "Ich habe eine Gewissheit: Europa wird stärker und geschlossener denn je reagieren", twitterte der frühere italienische Regierungschef.

Das Außenministerium in Rom verfolgt "mit größter Sorge die fürchterlichen Nachrichten aus Wien". "Italien ist dem österreichischen Volk und der Regierung in Wien nahe. Wir verurteilen mit Strenge die terroristische Barbarei", hieß es in einem Tweet des italienischen Außenamts.

Die Chefin der postfaschistischen Oppositionskraft Fratelli d'Italia (Brüder Italiens), Giorgia Meloni, erklärte sich angesichts des mumaßlichen Anschlags in Wien erschüttert. "Europa wird von jenen angegriffen, die unsere Zivilisation und unsere Freiheit hassen", kommentierte Meloni.

Mariastella Gelmini, Fraktionschefin der oppositionellen Forza Italia um Ex-Premier Silvio Berlusconi in der Abgeordnetenkammer, verurteilte den "Terroranschlag im Herzen Europas". "Europa muss geschlossen bleiben und mit Zusammenhalt und starken Nerven reagieren", so die Forza-Italia-Politikerin.

Deutsche Minister verurteilen Tat

Der deutsche Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz hat angesichts des mutmaßlichen Anschlags am Montagabend in Wien auf Twitter von "entsetzlichen Nachrichten" geschrieben. Er sei "in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen". Seine Solidarität versicherte er "den Bürgerinnen und Bürgern dieser wunderbaren Stadt, den mutigen Einsatzkräften" wünschte er "alles Gute".

Auch der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier zeigte sich "erschüttert". Der Anschlag sei einer "von Vielen in jüngerer Zeit. Wir müssen deshalb viel mehr tun, um unsere jüdischen Mitbürger & andere Unschuldige bestmöglich zu schützen. Ihr Vertrauen in unser Land darf niemals enttäuscht werden!", schrieb er auf Twitter.

Dänischer Ministerpräsident schieb von "entsetzlichem Angriff"

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen schrieb auf Twitter ebenfalls von einem "entsetzlichen Angriff". Ihre Gedanken seien "bei den Opfern, ihren Familien und dem ganzen österreichischen Volk. Dänemark steht in dieser schweren Stunde Schulter an Schulter mit Österreich".

Jansa und Plenkovic bekunden Solidarität

Der slowenische Regierungschef Janez Jansa hat nach dem mutmaßlichem Anschlag in Wien "volle Solidarität" mit Österreich bekundet. "Nach Frankreich, Österreich. Wer ist der nächste? Niemand ist immun auf Terrorgefahr in Europa. Nulltoleranz gegenüber dem radikalen Islam", twitterte Jansa am Montagabend. Auch der kroatische Premier Andrej Plenkovic drückte auf Twitter Solidarität mit dem österreichischen Volk aus.

"Wir verurteilen den fürchterlichen Terror-Anschlag in Wien und übermitteln unser Beileid den Familien der Opfer sowie unsere Solidarität mit dem gesamten Volk Österreichs. Kroatien ist in diesen schweren Stunden mit Euch", twitterte Plenkovic auf Deutsch.

Luxemburgs Premier: "Abscheulicher Angriff"

Der luxemburgische Ministerpräsident Xavier Bettel hat den mutmaßlichen Terrorakt in Wien als einen "abscheulichen Angriff auf unsere Freiheit, unsere Werte und unsere Lebensweise" bezeichnet. Man sei in "Gedanken heute Abend mit unseren Freunden aus Österreich und den Bürgern von Wien", teilte er auf Twitter mit. "Wir werden Hass nie gewinnen lassen", betonte der Premier.

Britischer Premier Johnson: Gemeinsam gegen Terror

Angesichts des mutmaßlichen Anschlags am Montagabend in Wien hat sich der britische Premierminister Boris Johnson "zutiefst schockiert" gezeigt. "Die Gedanken Großbritanniens sind bei den Menschen in Österreich - wir stehen vereint mit Ihnen gegen den Terror", schrieb Johnson auf Twitter.

(APA/Red)

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