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Es summt seit 125 Jahren in Lustenau

Lukas und Jakob schauten den Bienen im Schaukasten bei der Arbeit zu.
Lukas und Jakob schauten den Bienen im Schaukasten bei der Arbeit zu. ©Bianca Nekrepp
Großer Andrang beim Bienenfest im Heidensand.
Bienenfest im Heidensand

Lustenau. Traditionell zum Pfingstmontag fand das diesjährige Bienenfest erstmals im Gutshof Heidensand statt. Der Bienenzuchtverein Lustenau feierte aber nicht nur die wertvollen Honiglieferanten, sondern auch 125 Jahre Vereinsbestehen. Im Rahmen der Vorarlberger Umweltwoche konnten sich die Besucher viele Infos rund um das Thema Bienen einholen und mit Bienenfreundlichen Pflanzen eindecken. Was viele nicht wissen: Die summenden Tiere haben es auf Küchenkräuter abgesehen. „Blühender Schnittlauch oder Salbei sind der Renner unter den gestreiften Insekten“, erklärt Tabitha Bitschnau, Mitglied beim Bienenzuchtverein. „Aber auch Lavendel oder Flieder werden heiß geliebt“.

Ganz im Zeichen des Umweltschutzes standen die Produkte von Manfred Scheffknecht und Tochter Doris Suppan. Regionaler Honig und selbstgemachter Honigschnaps, umweltfreundliche Bienenwachstücher und die „Brouot Louot“ (Brotsack) konnten bei Suppan am Stand erworben werden. Alice Hagen-Canaval von der Bio-Imkerei Hagen bot selbstgemachte vegane Kekse und allerlei Bio-Produkte aus Honig an.

Beim Bienenschaukasten konnten kleine und große Besucher einem Schwarm bei der Arbeit zusehen und neue Einblicke gewinnen. Für das leibliche Wohl war mit Pommes, Zack-Zack, Würste und Limo gesorgt.

Altes Handwerk trifft auf Jugend

Die rund 44 Vereinsmitglieder leisten mit ihren 240 Bienenstöcken einen beachtlichen Beitrag zum Erhalt der Pflanzenvielfalt. „In einem Stock leben rund 20.000 bis 60.000 Bienen“ erklärt Obmann Martin Alfare. Honiggewinnung ist reine Handarbeit und dazu eine klebrige Angelegenheit. „Es ist ein Hobby welches nicht so populär unter den Jugendlichen ist“, meint Alfare. Um die Jugend dahingehend zu animieren gründeten Sarah Isele und Tabitha Bitschnau die neue Jugendgruppe. „Wir wollen das Hobby der Imkerei Jugendlichen vorstellen und ihnen Umweltbewusstsein nahelegen“, so Isele. Im August starten die Jugendlichen mit einem Bastelworkshop für ein Insektenhotel. Anmeldungen zur Jugendgruppe nimmt Bitschnau gerne entgegen. „Vier Veranstaltungen, Basteltage und Aktivnachmittage, pro Jahr werden organisiert“, so Bitschnau.

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