Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Ergebnis der Wien-Wahl 2020: SPÖ als Wahlsieger, Strache scheitert

SPÖ-Spitzenkandidat Michael Ludwig kann sich über das Ergebnis der Wien-Wahl freuen.
SPÖ-Spitzenkandidat Michael Ludwig kann sich über das Ergebnis der Wien-Wahl freuen. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Das vorläufige Endergebnis der Wien-Wahl (exkl. Wahlkarten) brachte am Sonntag einen klaren Wahlsieg der SPÖ. Die Sozialdemokraten übertrafen ihr Ergebnis von 2015 deutlich - und kommen inklusive Briefwahlstimmen-Schätzung der Hochrechner auf 42,2 bis 42,9 Prozent der Stimmen.
Alle Bezirksergebnisse im Detail
Erste Hochrechnung zur Wien-Wahl

Die ÖVP verdoppelte ihren Stimmenanteil, die FPÖ erlitt einen Absturz in die Einstelligkeit und deren Ex-Chef Heinz-Christian Strache scheitert mit seiner Liste am Einzug. Leichte Zuwächse brachte die Wahl für die Grünen wie auch die NEOS.

Das vorläufige Ergebnis der Wien-Wahl 2020

Das vorläufige Ergebnis der Wien-Wahl 2020 vom Sonntagabend (ohne Briefwahlkarten und ohne Wahlkarten aus fremden Bezirken, die ab Montag ausgezählt werden) ergab für die SPÖ 43,09 Prozent Stimmenanteil. Das Ergebnis inkl. Briefwahlstimmen (laut Hochrechnungen von ARGE Wahlen und SORA/ORF) von 42,9 bzw. 42,2 bedeutet gegenüber 2015 (damaliges Ergebnis: 39,59 Prozent) einen Zuwachs von rund drei Prozentpunkten.

Über eine Stimmen-Verdoppelung darf sich die ÖVP freuen. Bei der Urnenwahl kamen die Stadt-Türkisen auf 18,47 Prozent, die Hochrechnung der ARGE Wahlen sieht in der Endabrechnung inklusive Briefwählern 19,2 Prozent für die ÖVP, SORA/ORF erwartet 18,8 Prozent. Gegenüber dem Rekord-Negativergebnis von 2015 (9,24) legt die Volkspartei damit rund zehn Prozentpunkte zu.

Absturz der FPÖ fiel deutlicher aus als erwartet

Der Absturz der FPÖ fiel noch deutlicher als erwartet aus. Während die Freiheitlichen in der Urnenwahl auf 8,92 Prozent kamen, dürfte das Ergebnis inklusive Briefwahlstimmen noch schlechter ausfallen. Die Hochrechnungen sehen die FPÖ schlussendlich bei 8,2 Prozent (ARGE) bzw. 7,7 Prozent (SORA). Damit büßte die Partei gegenüber dem letzten Wien-Ergebnis (30,79) deutlich mehr als 20 Prozentpunkte ein.

Team HC Strache bei Wien-Wahl 2020 gescheitert

Gescheitert ist die FPÖ-Abspaltung des blauen Ex-Parteiobmannes Heinz-Christian Strache. Das Team HC Strache verpasste die notwendige Fünfprozenthürde. In der Urnenwahl kam Strache auf 4,32 Prozent, letztendlich dürfte des Ergebnis noch schlechter ausfallen: Die ARGE Wahlen-Hochrechnung sieht Strache bei 4 Prozent, SORA bei 3,6 Prozent.

Die Grünen konnten leicht zulegen und kamen in der Urnenwahl auf 12,2 Prozent. Die Briefwahlstimmen werden das Ergebnis verbessern, laut ARGE Wahlen auf 13,3, laut SORA auf 14 Prozent. 2015 war die Öko-Partei auf 11,84 Prozent der Stimmen gekommen. Ein Plus gab es auch für die NEOS, die bei den Präsenzwählern auf 6,92 Prozent kamen. Inklusive Briefwählern können die Pinken mit 7,3 (ARGE) bzw. 7,8 Prozent (SORA) der Stimmen rechnen. Ob sie tatsächlich vor der FPÖ auf Platz vier zu liegen kommen, wie dies die SORA-Umfrage darlegt, ist noch offen.

Die übrigen (Klein-)Parteien LINKS, SÖZ und die Bierpartei kamen insgesamt auf 6,07 Prozent bei den Urnenwählern. Inklusive der Briefwahlstimmen dürfte deren gemeinsamer Anteil bei 5,2 (ARGE) bzw. 5,7 Prozent (SORA) liegen.

Mandatsberechnung erst nach Wahlkarten-Auszählung

Die Wahlbehörde nimmt nach Vorliegen des Urnenwahlergebnisses am Wahlsonntag vorerst keine Mandatsberechnung vor. Die offizielle Zuordnung der Mandate wird erst nach Vorliegen des Gemeinderatswahlergebnisses inklusive der Wahlkarten erfolgen - also entweder am Montagabend oder im Laufe des Dienstags.

Laut den Hochrechnungen von SORA/ORF bzw. ARGE Wahlen kommt die SPÖ künftig auf 47 bzw. 48 der 100 Sitze im Wiener Gemeinderat - ein Plus von zwei oder drei Mandaten gegenüber 2015. Die ÖVP schafft in Mandaten eine Verdreifachung - von sieben auf 20 (SORA) oder 21 (ARGE). Die FPÖ verliert mehr als zwei Drittel ihrer bisher 34 Sitze und hält künftig nur mehr bei neun. Die Grünen legen um fünf Sitze auf 14 (ARGE) oder 15 (SORA) zu, die NEOS von fünf auf acht (ARGE) oder neun (SORA).

Die Ergebnisse aus den einzelnen Wiener Sprengeln im Detail

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Ergebnis der Wien-Wahl 2020: SPÖ als Wahlsieger, Strache scheitert
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen