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Enormer Ansturm vor Lockdown: Humanic entschuldigt sich für Rabattaktion

Humanic hat sich für die Aktion entschuldigt.
Humanic hat sich für die Aktion entschuldigt. ©APA/ANGELIKA KREINER
Am Montag hat sich der Schuhhändler Humanic für die 50-Prozent-Rabattaktion am Samstag entschuldigt. Diese führte zu einem regelrechten Ansturm auf die Filialen.
Großer Shopping-Andrang am Samstag in Österreich
Massen in Wiener Einkaufszentrum

Eine 50-Prozent-Rabattaktion des Schuhhändlers Humanic hat am Samstag einen regelrechten Ansturm in den Filialen ausgelöst und in Sozialen Netzwerken für heftige Kritik gesorgt. Die Schuhkette bereut die "kurzsichtige Aktion". "Es gibt nichts schönzureden. Wir entschuldigen uns. Die Kritik schmerzt und sie ist berechtigt!", heißt es in einem Statement auf Facebook. Das Unternehmen habe die Resonanz "völlig unterschätzt".

Humani hat nicht mit einem derartigen Anstrum gerechnet

"Mit einem derartigen Ansturm war auch aufgrund aller uns vorliegenden Erfahrungswerte nicht im Entferntesten zu rechnen", so Humanic. Man wollte Kunden vor dem Corona-Lockdown noch eine Freude bereiten, anstatt auf der Winterware sitzen zu bleiben.

Die Kritik an der Aktion war auch am Montag noch nicht abgeebbt. "Massen in die Stores zu locken ist in der derzeitigen Situation einfach nur unangebracht!", schreibt eine Userin auf Facebook. Humanic zeigte sich reumütig: "Wir bedauern diesen Fehler zutiefst und möchten uns bei allen, bei denen durch den großen Andrang Irritationen entstanden sind, in aller Form entschuldigen."

Unternehmen arbeitet nun an Rabattangeboten im Onlineshop

Als österreichisches Traditionsunternehmen mit 2.200 Beschäftigten sei man in der aktuellen Situation sehr herausgefordert. "Wir machen unsere Umsätze derzeit überwiegend noch im stationären Geschäft. Wir und auch zahlreiche weitere österreichische Unternehmen leben vom Saisongeschäft. Es gibt ein Zeitfenster, in dem die Bevölkerung saisonale Winterartikel kauft. Das ist üblicherweise genau jetzt", so die Schuhhandelskette. Das Unternehmen arbeite nun an neuen Rabattangeboten für den Onlineshop.

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(APA/Red)

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