Einvernahme zu verletzter Hündin Esperanza: Verdächtiger "nur Zeuge"

Wurde mit schweren Verletzungen gefunden und behandelt: Hündin Esperanza
Wurde mit schweren Verletzungen gefunden und behandelt: Hündin Esperanza ©Wiener Tierschutzverein
Im Fall um die schwer verletzte Pekinesen-Hündin namens Esperanza aus Wien-Meidling hat es am Mittwochvormittag eine Einvernahme eines Verdächtigen gegeben. Der Mann gab an, nur Zeuge gewesen zu sein, berichtete Polizeisprecher Thomas Keiblinger.
Erste Hinweise gegeben
Verletzte Hündin gefunden
Esperanza in Behandlung

Ein Nachbar habe ihn auf verdächtige Geräusche und Gerüche aus dem Keller aufmerksam gemacht, dann hätten sie gemeinsam nachgeschaut.

Zeuge rief Tierrettung nach Meidling

Der Beschuldigte sagte aus, er habe die Tierrettung gerufen, der Hund gehöre ihm nicht und er habe mit dem Fall ansonsten nichts zu tun. Der Wiener Tierschutzverein hatte am Dienstag von dem möglichen Verdächtigen berichtet. Eine Anruferin habe sich mit konkreten Hinweisen bei der Organisation gemeldet, die an die Polizei weitergegeben wurden, hieß es in einer Aussendung.

Hundebesitzer in Haus im Fokus

Die Polizei ermittelt weiterhin unter den Hundebesitzern in dem Haus, wo das Tier am Freitag gefunden wurde. Laut Tierschutzverein hat sich der Gesundheitszustand der Hündin weiter verbessert. “Sie ist zu 90 Prozent über den Berg”, sagte Pressesprecher Oliver Bayer. Komplikationen könnten aber immer noch auftreten.

Hündin Esperanza hatte Brandverletzungen

Die etwa einjährige Hündin war überwiegend in Bandagen eingewickelt, von denen Verwesungsgeruch ausging. Fast der gesamte Körper der Hündin war mit tief gehenden, eitrigen und nässenden Wunden sowie Hautablösungen übersät. Den Tierärzten zufolge handelte es sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit um Brandverletzungen.

(apa/red)

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