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Einsatzkräfte ziehen positive Bilanz zum Nova Rock 2019

"Hitzebedingte Gesundheitsprobleme" seien heuer häufig behandelt worden.
"Hitzebedingte Gesundheitsprobleme" seien heuer häufig behandelt worden. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Insgesamt 3.367 Behandlungen verzeichnete das Rote Kreuz beim diesjährigen Nova Rock Festival - ein neuer Rekord. In puncto Sicherheit zeigte man sich auch bei der Polizei durchaus zufrieden.
Hitze macht Besuchern zu schaffen
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Die Einsatzkräfte haben am Montag zufrieden Bilanz über das diesjährige Nova Rock Festival gezogen. Sowohl von der Polizei als auch vom Roten Kreuz wurden die Festivalbesucher für ihre Besonnenheit gelobt.

Die Hitze sorgte dafür, dass beim Roten Kreuz die Versorgungszahlen ein neues Rekordniveau erreichten. "Aufsehenerregende Straftaten oder Zwischenfälle" gab es aus Sicht der Polizei nicht.

Hitze sorgte für Rekordzahl an Einsätzen am Nova Rock

Das Rote Kreuz verzeichnete beim Nova Rock in diesem Jahr insgesamt 3.367 Behandlungen. Die Sanitäter mussten 1.400 Einsätze mehr als noch im Vorjahr absolvieren - wobei 2018 laut eigenen Angaben ein im langjährigen Vergleich einsatzschwaches Jahr war.

Der Grund für die hohe Anzahl an Behandlungen seien die heißen Temperaturen gewesen, betonte das Rote Kreuz Burgenland am Montag in einer Aussendung. Am Sonntag, als die Hitzewelle langsam nachließ, sei die Zahl der Versorgungen deutlich zurückgegangen.

"Hitzebedingte Gesundheitsprobleme" wie Kollaps, Sonnenstich und Sonnenbrand seien beim diesjährigen Festival dementsprechend häufig behandelt worden. Ansonsten wurden vor allem alltägliche Verletzungen wie Schürfwunden und Schnittwunden versorgt. 64 Festivalbesucher mussten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus, vier davon wurden aufgrund schwerwiegender Verletzungen oder Erkrankungen vom Notarzt dorthin begleitet.

Polizei zieht erfreuliche Bilanz

Was die Sicherheit betrifft, zeigte man sich bei der Polizei zufrieden: "Großer Dank gebührt den disziplinierten Besucherinnen und Besuchern", stellte der polizeiliche Einsatzleiter, Oberstleutnant Bernhard Griensteidl, fest. Täglich waren rund 250 Polizisten aus dem Burgenland sowie aus Niederösterreich und der Steiermark am Festivalgelände präsent, dazu kam noch Securitypersonal des Veranstalters.

Während des gesamten Festivals habe es nur fünf Festnahmen mit einem Hintergrund nach der Strafprozessordnung gegeben, hieß es von der Landespolizeidirektion Burgenland. 162 erstattete Anzeigen betrafen zumeist Delikte wie Diebstähle von Handys, Taschen oder Rucksäcken. Auch einige Suchtgiftdelikte waren darunter. Eine 42-Jährige wurde angezeigt, nachdem sie einem Festivalbesucher die Kreditkarte gestohlen hatte und damit binnen 20 Minuten 20 Cashlesscards mit einem insgesamt mittleren vierstelligen Betrag auflud. Danach hob sie von 14 Karten das dorthin transferierte Geld wieder ab.

Alko- und Drogen-Lenker aus dem Verkehr gezogen

Im Umfeld der Pannonia Fields kontrollierte die Landesverkehrsabteilung Burgenland etwa 1.500 Lenker und führte 1.200 Alkovortests durch. Dabei wurden 13 durch Alkohol und elf durch Drogen beeinträchtigte Autofahrer erwischt. Zwölf Autofahrern mit einer Alkoholisierung zwischen 0,5 und 0,79 Promille wurde die Weiterfahrt untersagt. Zwei weitere Lenker durften wegen Übermüdung nicht weiterfahren.

Die Polizei hatte ein Verkehrskonzept entwickelt, um die An- und Abreise der Nova Rock-Fans möglichst rasch und sicher zu ermöglichen. Sonntagabend verzichtete dann allerdings der Großteil der Besucher auf eine weitere Nacht am Gelände, so dass es bei der Abfahrt vom Festivalgelände zu stundenlangen Verzögerungen kam.

Hochbetrieb auch bei ÖAMTC-Pannenhelfern

Hochbetrieb gab es auch für die Pannenhelfer des ÖAMTC: "Wir haben einen leichten Anstieg an Einsätzen bemerkt", so Sprecher Bertram Gross. Insgesamt wurden seit Donnerstag knapp 450 Einsätze geleistet. Aufgrund der sengenden Hitze seien heuer besonders viele leere Batterie zu verzeichnen gewesen. Dazu kamen verlorene Autoschlüssel und kleinere Reparaturen an Scheibtruhen, Wagerl und Co.

(APA/Red)

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