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Einhorn-Bim von UNICEF für Kinderrechte in Wien unterwegs

30 Jahre Kinderrechte – ein Grund zu feiern.
30 Jahre Kinderrechte – ein Grund zu feiern. ©Mila Zytka / www.goodlifecrew.com
Seit Dienstagfrüh fährt eine UNICEF-gebrandete Straßenbahn durch Wien - Einhorn inklusive. Diese macht auf das 30-jährige Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention und eine aktuelle Petition zur Aufnahme der Kinderrechte in alle Lehrpläne aufmerksam.
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30 Jahre Kinderrechte – ein Grund zu feiern. Alle Kinder haben Rechte! Kinder, unabhängig ihrer Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Religion und Kultur, ihres Geschlechts sowie Wohlstands haben das Recht, ihre Meinung zu äußern, in die Schule zu gehen, vor Gewalt geschützt zu werden und vieles mehr. 

Aktion: "Kinderrechte sichtbar machen"

Am 20. November 1989, dem Tag der Kinderrechte,  verabschiedeten die Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention. Diese ist heute der Maßstab für eine kinderfreundliche Gesellschaft. Kinderrechte sorgen dafür, dass sich die Situation für Kinder weltweit verbessert. In Österreich gelten Kinderrechte seit dem Jahr 1992, einige haben es auch in die österreichische Verfassung geschafft. Trotz großer Fortschritte wissen viele Kinder und Jugendliche aber noch immer nicht über ihre eigenen Rechte Bescheid.

Gudrun Berger, Geschäftsführender Vorstand UNICEF Österreich, und Gerhard Nidetzky, Präsidium UNICEF Österreich, betonen die Wichtigkeit, Kinder über ihre Rechte zu informieren und erklären, warum UNICEF Österreich Kinderrechte mit einer „Bim“ durch Wien schickt. „Anlässlich des 30. Geburtstags der Kinderrechtskonvention, die mittlerweile in vielen Ländern -  auch dank UNICEF - verankert, ist, nützen wir die Gelegenheit, die Aufmerksamkeit auf dieses einzigartige Menschenrechtsdokument für Kinder zu lenken und Gespräche über die Bedeutung der Kinderrechte anzuregen. Wir möchten die Kinderrechte sichtbar machen.“  Bis Ende des Jahres wird die UNICEF Straßenbahn durch Wien fahren und Kindern und auch Erwachsenen spielerisch unter dem Kampagnenmotto „Für jedes Kind ein Einhorn? Dieses Recht müsste man erst erfinden. Aber für JEDES Kind KINDERRECHTE“  die Kinderrechte näher bringen.

Thomas Brezina unterstützt UNICEF

Kinderbuchautor und UNICEF Botschafter Thomas Brezina setzt sich unermüdlich für Kinder ein und unterstützt die UNICEF Aktion: „Kinderrechte gelten überall und haben in 30 Jahren so viel geschafft: Tausende Kinder müssen nicht arbeiten und werden vor Ausbeutung geschützt, tausende bekamen endlich die nötige medizinische Versorgung und haben den 5. Geburtstag überlebt.Vor allem aber sagen die Kinderrechte sehr klar: Kinder sind junge Menschen mit eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen. Sie haben das Recht auf Schutz und Achtung! Die Kinderrechte-Straßenbahn macht aufmerksam und neugierig, mehr darüber zu erfahren."

Junge Menschen müssen ihre Rechte kennen, damit sie sich dafür stark machen und andere dabei unterstützen, sie in Anspruch zu nehmen. Bereits 2012 empfahl das UN-Kinderrechtskomitee in Genf die Verankerung der Kinderrechte in den österreichischen Lehrplänen der Primar- und Sekundarschule. Eine aktuelle Analyse zur Kinderrechts-Situation in österreichischen Schulen kommt jedoch zu dem Schluss, dass Kinderrechte in keinem der Lehrpläne den grundlegenden Stellenwert erhalten, der für diese „Steuerungsinstrumente pädagogischer Beziehungen“ angemessen wäre.

“Einhorn-Kampagne”: Kinderrechte verpflichtend in alle Lehrpläne

Im Rahmen der aktuellen UNICEF Österreich “Einhorn-Kampagne” anlässlich des 30- jährigen Jubiläums der Kinderrechte ruft UNICEF zur Unterzeichnung der Petition „Kinderrechte verpflichtend in alle Lehrpläne“ auf. Im Bildungsministerium findet derzeit ein Prozess zur Überarbeitung der Lehrpläne für Österreichs Schulen statt. Durch die Thematisierung der UN-Kinderrechtskonvention im Unterricht erhalten SchülerInnen die Möglichkeit, nicht nur ihr Handeln, sondern auch das Handeln und das Bewusstsein ihres Umfelds zu ändern.

Weitere Informationen sowie die Petition stehen unter diesem Link zur Verfügung. 

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