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Ein Besuch in der Wiener Ice Dream Factory: Eis selbstgemacht

Im Rahmen von Workshops kann man das köstliche Eis gleich selbst herstellen.
Im Rahmen von Workshops kann man das köstliche Eis gleich selbst herstellen. ©Vienna.at/Ice Dream Factory
Eis ist nicht gleich Eis. Die Qualität der Zutaten ist ein wesentlicher Faktor, um das kalte Dessert zu einem besonderen Geschmackserlebnis zu machen. In der Ice Dream Factory werden alle Sorten auf natürlicher Basis zubereitet. Und wer möchte, kann gleich selbst lernen, wie es geht. VIENNA.AT hat es probiert und den Eis-Workshop gemacht.
Beim Eis-Workshop
Eis-Kreationen in der Ice Dream Factory
In der Pure Living Bakery
Mehr Süßes: Kuchen-Shops in Wien

Eigentlich war Carsten Eickhoff jahrelang als Unternehmensberater tätig. „Eines Tages habe ich aber gemerkt, dass ich das nicht für den Rest meines Lebens machen möchte.” In seiner Freizeit hatte er ja schon immer gerne gekocht – jetzt macht er lieber Eis. Er wagte den Schritt in die Selbstständigkeit und machte seine kulinarische Passion zum Beruf.

Eickhoff selbst ist aus Deutschland, private Gründe verschlugen ihn aber nach Wien, wo er im Mai 2013 mit seinem Geschäft in der Filiale der Pure Living Bakery in der Burggasse 68 Fuß fasste. . Das Ladenlokal teilt er sich mit der Bakery. Dort produziert er sein Eis als Ein-Mann-Unternehmen komplett selbst und mit viel Liebe zum (geschmacklichen) Detail.

Süß, natürlich, und auch vegan

Wien ist nicht unbedingt ein einfaches Pflaster im „süßen Metier” – Shops für Cupcakes und Co. schießen derzeit geradezu aus dem Boden. „Ich denke aber, es gibt hier noch nicht so viele Eisgeschäfte, die sich abheben. Mein Eis ist natürlich und hundertprozentig selbst gemacht, ohne irgendwelche Farbstoffe.Viele der Zutaten beziehe ich jetzt schon in Bio-Qualität, z.B. die Milch und den Schlag. Den Bio-Anteil werde ich auch noch steigern.”

Auch den „veganen” Zeitgeist trifft er mit seinen Kreationen, die Ice Dream Factory verarbeitet etwa kein Ei. Auch jede Sauce und jede Waffel zum Eis ist selbstgemacht. „Mit der entsprechenden Qualität versuche ich, mich in einem Markt, in dem andere schon lange etabliert sind, zu behaupten.”

Eis geht auch gut im Winter

Warum sollte man im Winter Eis essen? „Eis geht immer!”, lacht Eickhoff. „Im Winter wird eher industriell gefertigtes Eis gegessen, also vom Supermarkt. Das ist also eine Frage des Angebots: Wenn man sich mit den Sorten der Jahreszeit anpasst, funktioniert Eis im Winter auch sehr gut.”

Seine für den Winter angepassten Sorten sind ganz anders als im Sommer. Mit dabei sind etwa Chai-Eis (bei dem die Gewürzmischung auch selbst zusammengestellt wurde) oder Bratapfel-Eis mit Zimt und Marzipan. „Natürlich ist der Verkauf nicht so wie im Sommer, aber ich bin ganz zufrieden, die Leute sind neugierig auf die Sorten.” Die Rezepte sowie die Sortennamen denkt er sich selbst aus, wie beispielsweise seine aktuelle Lieblingssorte „Mother’s Nightmare”, ein Schokoladen-Eis mit Brownie-Stückchen und Erdnussbutter. Die Brownies dafür bezieht Eickhoff aus der gleichen Bäckerei wie die Pure Living Bakery. Eickhoff legt Wert auf regionale, handgemachte Produkte „Ich würde zum Beispiel nie ein Oreo-Eis oder ein Kinderschokoladen-Eis machen. Ich mache gerne was mit Cookies, aber dann sind die selbst gebacken und nicht von einer Maschine.”

Mach es selbst: Workshops in der Ice Dream Factory

Als besonderes Angebot für alle jene, die Eis nicht nur lieben, sondern schon immer lernen wollten, wie man es selbst macht, bietet Carsten Eickhoff regelmäßig Workshops an. Unter Supervision des Eis-Profis kreiert man dabei in Klein-Gruppen direkt in der Küche der Ice Dream Factory zwei Eis-Sorten, Topping-Saucen und sogar Waffelkörbchen – alles auf natürlicher Basis, versteht sich. Fertigmischungen, Pasten, Aromen, Farbstoffe oder Emulgatoren kommen Eickhoff nicht in die Küche.

Das Ganze findet in gemütlicher Atmosphäre statt, man trinkt vorher gemeinsam einen Kaffee und geht in Ruhe die Koch-Schritte zusammen durch. Kostenfaktor pro Person für den Workshop: 120 Euro. Dafür kann man de facto soviel Eis mit nachhause nehmen, wie man möchte, und stellt selbst ein Bio-Produkt mit hoher Qualität her. Der Spaßfaktor kommt in der Küche ebenfalls nicht zu kurz. Jeder Schritt wird dabei erklärt und vorgezeigt, auch die Handhabung der Maschinen wird geübt. Und siehe da: Nach etwa drei Stunden sind mehrere Liter-Boxen mit beispielsweise „Indian Mango” (fruchtiges Eis aus Mangos, vegan), Dark Chocolate (Dunkles Schokoeis, vegan) und Bratapfeleis (mit Apfel, Zimt, Honig, Rosinen, Marzipan und Mandelstiften) gefüllt. Dazu gibt es Karamell-, Schokoladen- und Himbeer-Toppings.

Freizeit-Tipp für Nachkatzen

Fazit: Wer gerne Neues in Sachen Kochen ausprobiert, qualitativ hochwertiges Eis zu schätzen weiß und schon immer lernen wollte, wie man es einfach und professionell selbst zubereitet, für den lohnt sich ein Besuch in der Ice Dream Factory allemal. Und selbst alle jene, die sonst die Küche eher meiden, werden staunen, wenn sie sich ihr komplett selbstgemachtes Eis schmecken lassen.

Die nächsten Workshops in der Ice Dream Factory finden am 21.1, 23.1., 28.1. und 30.1. statt. Beginn ist jeweils um 17:30 Uhr, Ende um ca. 22:00 Uhr. Buchung über info@icedreamfactory.com. Mehr Informationen hier.

(ABE)

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