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E-Bikes im Test: Gravierende Sicherheitsmängel bei teuren Markenrädern

E-Bikes sind auf dem Vormarsch - doch nicht jedes noch so teure Gerät ist auch ein sicheres Gefährt
E-Bikes sind auf dem Vormarsch - doch nicht jedes noch so teure Gerät ist auch ein sicheres Gefährt ©Pixabay (Sujet)
Ernüchterndes Ergebnis eines aktuellen Tests des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zum Thema E-Bikes: Fünf von zwölf getesteten Rädern wiesen gravierende Sicherheitsmängel auf.
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Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat zwölf E-Bikes aus dem höheren Preissegment getestet. Vier davon machten eine "gute Figur", während bei fünf Rädern gröbere Sicherheitsmängel festgestellt wurden. Zwei der teuersten E-Bikes im Test, von Kalkhoff und Kettler, bestanden die Standardprüfung zur Brandsicherheit nicht und wurden mit "nicht zufriedenstellend" bewertet, berichtete der VKI.

Sicherheitsmängel: Teure E-Bikes konnten teils nicht überzeugen

E-Bikes liegen aktuell im Trend: Mittlerweile ist bereits jedes dritte in Österreich verkaufte Rad ein E-Bike. Tendenz steigend. Zu Beginn der Radsaison hat der VKI nun zwölf E-Bikes getestet, die für einen Richtpreis zwischen 2.300 Euro und 3.500 Euro erhältlich sind und damit einem höheren Preissegment angehören. Geprüft wurden die Räder sowohl im Labor (20.000-Kilometer-Dauertest, Schadstoffe, Brandsicherheit, etc.) als auch in einem ausführlichen Praxistest.

Vier von zwölf E-Bikes machten dabei eine "gute" Figur, während bei fünf Rädern gröbere Sicherheitsmängel festgestellt wurden. Zwei der teuersten Räder im Test, von Kalkhoff und Kettler, bestanden die Standardprüfung zur Brandsicherheit nicht und wurden mit "nicht zufriedenstellend" bewertet. Bei drei weiteren Rädern wurden nach der Dauerprüfung Anrisse festgestellt. Sie erhielten ein "weniger zufriedenstellend". Im Rahmen des Tests wurden damit gesamt vier "gut", drei "durchschnittlich", drei "weniger zufriedenstellend" und zwei "nicht zufriedenstellend" vergeben.

E-Bike-Test des VKI: Anrisse und Brandgefahr festgestellt

Im Praxistest konnten die zwölf E-Bikes in vielfacher Hinsicht überzeugen: ob nun in puncto Reichweite, Fahrverhalten oder Komfort. Auch wenn es hier in manchen Bereichen, etwa der Fahrstabilität oder der Verarbeitung, schon in der Praxis zu größeren Unterschieden kam: Erst im Labor wurden die gravierenden Mängel einiger E-Bikes offenkundig.

Bei mehreren Rädern wurden nach dem Dauertest über 20.000 Kilometer Anrisse festgestellt, und zwar bei Qwic am Steuerrohr, bei Fischer an der Sattelstützenklemmung und bei Flyer am Rahmenrohr im Bereich der Akkuaufnahme. Diese drei Räder erhielten folglich nur eine "weniger zufriedenstellende" Bewertung. Zu Anrissen kam es weiters an der Sattelstütze des Kalkhoff-Rades mit der Typenbezeichnung Endeavour 5.S Move. Dieses E-Bike offenbarte aber ein noch schwerwiegenderes Problem: Es fiel, ebenso wie das Kettler Paramount 10G, bei der Standardprüfung zur Brandsicherheit durch. Bei Kalkhoff geriet das Steckergehäuse am Ladegerät in Brand, bei Kettler jenes beim Akku. Vom Kauf oder der Verwendung eines dieser beiden Räder ist daher dringend abzuraten.

Alle Details zum Test sowie eine ergänzende Erhebung zu E-Bike-Versicherungen gibt es ab dem 28.5. in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und ab sofort auf der Konsument-Website.

(apa/red)

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