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Dormero-Hotel ab 2020 im Wiener Holzhochhaus

Die Dormero-Kette wird 119 Zimmer im Holzhochhaus betreiben.
Die Dormero-Kette wird 119 Zimmer im Holzhochhaus betreiben. ©APA/HANS PUNZ
Das Holzhochhaus in der Seestadt Aspern steht kurz vor der Fertigstellung. Nun wurde bekannt, dass mehr als ein Drittel der vermietbaren Fläche ab 2020 von der deutschen Hotelkette Dormero betrieben wird.
Baufortschritt beim Holzhochhaus
Endspurt bei "HoHo"
Holzhochhaus entsteht in Wien

Das so gut wie fertiggestellte Holz-Hochhaus ("HoHo") in der Wiener Seestadt Aspern wird sukzessive bezogen. Nun steht auch fest, wer das im oberen Stockwerksbereich geplante Hotel betreiben wird. Als Partner wurde die deutsche Kette Dormero gewonnen, teilte Bauherr Günter Kerbler am Montag per Aussendung mit. Die Eröffnung ist für Mitte 2020 geplant.

Hotel im 84-Meter-Holzhochhaus eröffnet Mitte 2020

Das Hotel nimmt mit 7.500 Quadratmetern mehr als ein Drittel der insgesamt 19.500 Quadratmeter vermietbarer Fläche ein. Es erstreckt sich vom 9. bis zum 23. Geschoß. 119 Zimmer wird es beherbergen. Dazu kommen 24 Serviced Apartments für Kurzzeitmieter und ein Seminarbereich. Im Erdgeschoß betreibt das Unternehmen außerdem ein Restaurant. Das oberste 24. Stockwerk des 84-Meter-Baus ist übrigens der Technik vorbehalten.

Inklusive Dormero beträgt die Vermietungsquote derzeit 70 Prozent, sagte eine Sprecherin der Kerbler Holding GmbH auf APA-Nachfrage. Unter den schon veröffentlichten Mietern finden sich u.a. eine Bäckerei, ein Fitnessstudio und ein Hörgerätehersteller. Der Einzug bzw. die Eröffnung der einzelnen Dependancen erfolgt schrittweise in den nächsten Monaten.

Büroflächen im "HoHo" noch verfügbar

Immer noch Mieter sucht man für das als Beauty- und Health-Bereich konzipierte 3. und 4. Obergeschoß. Dazu sind noch Büroflächen im kleineren Gebäudeteil "HoHo Next" verfügbar.

Im Herbst 2016 war der Spatenstich für das zwischenzeitlich welthöchste Holzhaus erfolgt. Die ursprünglich veranschlagten 65 Mio. Euro konnten nicht eingehalten werden. Laut Sprecherin wird die Konstruktion mit 75 Mio. Euro zu Buche schlagen. Ein Grund: Statik-Prüfverfahren hätten sich länger hingezogen als gedacht, wodurch für eine gewisse Zeit nicht weitergebaut werden habe können, was freilich Geld koste. Die Verzögerung habe durch strenge Vorschriften in der Seestadt - Bauverbot in der Nacht und an Wochenenden - dann auch nicht mehr aufgeholt werden können, erklärte sie.

(APA/Red)

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