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Dienstleistungsbranche baute kräftig Mitarbeiter ab

Die Beschäftigten in derr Dienstleistungsbranche sind um über 8 Prozent gesunken.
Die Beschäftigten in derr Dienstleistungsbranche sind um über 8 Prozent gesunken. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Die Anzahl der Beschäftigten in Dienstleistungsunternehmen sank im ersten Halbjahr deutlich. Auch die Arbeitszeit sank. Der Rückgang sei dabei vor allem auf die Unternehmensschließungen zurückzuführen.

Die Coronakrise hat die Zahl der Beschäftigten in der Dienstleistungsbranche im ersten Halbjahr im Vergleich zur Vorjahresperiode um 8,3 Prozent sinken lassen. Im Handel belief sich das Beschäftigtenminus auf 2,2 Prozent. Der Rückgang sei "vor allem auf die Unternehmensschließungen im Frühjahr und auch auf die Kurzarbeitsregelungen im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zurückzuführen", teilte die Statistik Austria am Montag mit.

Arbeitszeit sank deutlich

Ebenso sank die Zahl der Arbeitsstunden deutlich. Im ersten Halbjahr ging die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden verglichen mit dem ersten Halbjahr 2019 im Handel um 11,5 Prozent zurück, in den Dienstleistungsunternehmen um 20,3 Prozent. Rückläufig waren die Bruttolöhne und -gehälter sowohl im Handel (-0,4 Prozent) als auch im Dienstleistungsbereich (-3,4 Prozent).

Coronakrise ließ Wirtschaftsleistung um 22 Mrd. Euro sinken

Die Coronakrise hat die Wirtschaftsleistung in Österreich im Vergleich zu 2019 bisher um 22 Mrd. Euro einbrechen lassen. Das geht aus dem wöchentlichen Bruttoinlandsprodukt-Indikator der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) hervor. In den Kalenderwochen 38 und 39 lag das Aktivitätsniveau der österreichischen Wirtschaft 2,8 Prozent bzw. 4,3 Prozent unter den Vorjahreswerten.

Gestiegene Corona-Infektionszahlen hätten den konjunkturellen Aufholprozess seit Mitte September verlangsamt, schreibt die OeNB in einem kürzlich veröffentlichten Konjunktur-Update. Die Echtzeitindikatoren für den wöchentlichen BIP-Indikator würden ein "ambivalentes Konjunkturbild" zeichnen und "die unterschiedliche Dynamik" im Dienstleistungssektor und in der exportorientierten Industrie zeigen. Als Grundlage für den wöchentlichen BIP-Indikator zieht die Nationalbank unter anderem Lkw-Fahrleistung, Stromverbrauch, Arbeitslosenzahlen und andere Mobilitätsindikatoren heran.

Keine rosigen Aussichten

Negativ auf den Dienstleistungsbereich und vor allen den Tourismus wirkten sich in der zweiten Septemberhälfte die steigenden Corona-Neuinfektionen, schwächer werdende Fiskalimpulse, Reisewarnungen zahlreicher Länder für Österreich bzw. für einzelne Regionen in Österreich und die Verschärfung der Corona-Schutzbestimmungen aus, so die OeNB. Der Produktionssektor und die Exportwirtschaft seien von diesen Faktoren noch weitgehend unberührt geblieben.

Die Notenbanker erwarten aufgrund der Coronapandemie im Herbst weitere Herausforderungen für die Wirtschaft. "Angesichts der hohen Infektionszahlen und der notwendigen Schutzmaßnahmen sowohl in Österreich als auch weltweit bleiben die Konjunkturrisiken für die kommenden Wochen eindeutig nach unten gerichtet."

(APA/red)

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