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Diensthunde des Zolls entdeckten heuer bereits 1.880 Drogenpakete

Die Diensthunde bekamen heute Besuch von Finanzminister Blümel.
Die Diensthunde bekamen heute Besuch von Finanzminister Blümel. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Diensthundeführer und ihre Helfer konnten heuer bereits 1.880 Drogenpakete im Briefzentrum in Wien-Inzersdorf entdeckt. Am heutigen Mittwoch bekamen sie Besuch von Finanzminister Blümel.

Während im Postverteilerzentrum in Wien-Inzersdorf am Vormittag noch geringe Betriebsamkeit herrscht, sind "Vito" und "Thor" schon sichtlich auf Betriebstemperatur. Der Deutsch-Langhaar und der Deutsch-Belgische Schäferhund der Zollwache haben am Mittwoch Besuch von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) bekommen und hatten dabei Gelegenheit, ihre Spürnasen bei Drogen und Bargeld zu beweisen.

Wenig überraschend wurden die beiden Spürhunde bei dem Besichtigungstermin auch fündig. Für den anschließenden Fototermin war "Vito" aber noch zu aufgeregt, es hielt ihn nur kurz an der Seite des Ministers. Dieser zeigte sich aber umso beeindruckter von der Leistung der beiden Tiere.

Heuer konnten bereits Drogen im Gesamtgewicht von 54,6 Kilo sichergestellt werden

Von Jänner bis Juli des heurigen Jahres tätigten die Diensthundeführer und ihre Helfer im Briefzentrum am Wiener Stadtrand 1.880 Aufgriffe. Drogen im Gesamtgewicht von 54,6 Kilo konnten sichergestellt werden. Allein im Juli wurden 716 verdächtige Poststücke beschlagnahmt. Gefunden wurde eine ganze Palette an Suchtgiften, wobei die Zahl der synthetischen Drogen zunehme, so einer der Diensthundeführer. Die Hauptempfänger sitzen in Wien, gefolgt von der Steiermark und Tirol.

Ein großer Ermittlungserfolg des Vorjahres lasse sich auf die Packerlkontrolle in Wien-Inzersdorf zurück führen, hieß es. Gefunden wurde damals ein 14 Kilo schweres Drogenpaket, in dessen Folge ein mexikanisches Kartell zerschlagen werden konnte. Die Erfahrungen, die der Zoll in Kooperation mit den Finanzbehörden und der Post in Inzersdorf gemacht hat, sollen nun bundesweit auf Paket-Verteilzentren ausgedehnt werden.

Agenden wurden bei Minister Blümel angebracht

Die teilstaatliche Post und der Zoll nutzten den heutigen Termin um nebenbei ihre Agenden bei Blümel anzubringen. So verwies Post-Chef Georg Pölzl auf Zusatzkosten durch die Corona-Pandemie. Blümel, Spitzenkandidat der ÖVP bei der Wiener Gemeinderatswahl im Herbst, erklärte daraufhin, dass auf die Post nun ein Zusatzgeschäft durch den bevorstehenden Wahlgang warte.

Von Seiten der Sicherheitsbehörden wurde auf den Bedarf an modernen, digitalen Drogenanalysegeräten hingewiesen, die über die Laufzeit weit günstiger kommen würden als die teilweise noch jetzt eingesetzten Testmethoden. Rund 30.000 Euro koste ein Analysegerät, erfuhr der Minister auf Nachfrage.

(APA/Red)

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