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Die meisten Bundesländer rechnen mit Impf-Auftakt Mitte Jänner

Corona-Impfung: Erste Charge von rund 10.000 Dosen dürfte Wien und Niederösterreich zugutekommen.
Corona-Impfung: Erste Charge von rund 10.000 Dosen dürfte Wien und Niederösterreich zugutekommen. ©APA/DPA-ZENTRALBILD/MARTIN SCHUTT
Der Start für die Corona-Impfungen in Österreich ist heute mit dem 27. Dezember angekündigt worden, in den meisten Bundesländern dürften die ersten Personen aber wohl erst Mitte Jänner geimpft werden.
Erste impfungen ab 27. Dezember

Die Lieferung von rund 10.000 Impfdosen noch vor Neujahr dürften Wien und Niederösterreich zugutekommen, die erste große Charge - für den Jänner wurden 240.825 Impfdosen angekündigt - soll dann offenbar nach dem Bevölkerungsschlüssel auf die Bundesländer aufgeteilt werden.

Niederösterreich: Coronavirus-Impfungen wohl ab 28. Dezember

In Niederösterreich dürften die Impfungen gegen das Coronavirus am 28. Dezember anlaufen. Das Bundesland soll nach Angaben aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) 4.500 Impfdosen erhalten. Die Stoffe sollen auf private Pflegeheime und Einrichtungen der Landesgesundheitsagentur verteilt werden.

Wien rechnet mit 5.000 Impfdosen

Auch Wien rechnete heute mit rund 5.000 Dosen zum Impfstart, weitere Details seien aber noch offen und mit dem Gesundheitsminister zu klären. Für den vollen Impfschutz werden zwei Dosen pro Person benötigt. Somit könnten heuer noch fast 5.000 Menschen geimpft werden.

In Wien wird am 28. Dezember mit den ersten Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Das teilte ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Donnerstag der APA mit. Die Bundeshauptstadt habe sich diesbezüglich mit dem benachbarten Niederösterreich akkordiert, das am selben Tag mit den Impfungen beginnen will, hieß es.

Weitere Details zu den Planungen gab es noch nicht. Diese würden erst in den kommenden Tagen erarbeitet, erklärte der Sprecher. Wien rechnet jedenfalls mit rund 5.000 Dosen zum Impfstart.

Oberösterreich startet am 12. Jänner

In Oberösterreich verwies man heute auf die Impfstrategie des Bundes. Mit den ersten Impfungen werde man am 12. Jänner starten, hieß es am Donnerstag aus dem Büro von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP). Wann dann die zweite Teilimpfung starte, sei noch nicht final festgelegt. In einer ersten Welle werden auch hier die Bewohner und Mitarbeiter der Altenpflegeheime geimpft. Man habe beim Bund entsprechend der Anzahl dieser Personengruppe Impfdosen bestellt. Wie viele konkret das sind, war nicht zu erfahren.

Vorbereitungen für Impf-Start in den Bundesländern laufen

Gleiches gilt für Salzburg und Kärnten. Beide Bundesländer wollten zunächst öffentlich keine Zahlen über Daten und angekündigte Mengen von Impfdosen nennen. Man wisse nicht, ob sie halten, sagte Gerd Kurath vom Landespressedienst auf APA-Anfrage. "Die Vorbereitungen laufen", sagte auch der Sprecher des Landes Salzburg, Franz Wieser. "Der tatsächliche Start ist aber davon abhängig, wann wir wie viele Impfdosen bekommen."

Auch in der Steiermark könne man aktuell noch nichts dazu sagen, man warte auf Information vom Bund, hieß es auf APA-Anfrage auch aus dem Büro von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP). Aus dem Burgenland war am Donerstag ebenso noch kein konkretes Datum für einen Impfbeginn zu erfahren.

In Tirol ging man am Donnerstag schließlich davon aus, dass die ersten Impfungen in der ersten Jänner-Hälfte über die Bühne gehen werden. 24.000 Impfdosen stehen dem Bundesland zur Verfügung, teilte das Land mit. "Mit diesen vorgesehenen Impfdosen können wir allen BewohnerInnen und MitarbeiterInnen in Tirols Wohn- und Pflegeheimes eine freiwillige kostenlose Impfung zur Verfügung stellen", sagte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) zur APA.

(APA/Red)

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