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Demo für "Lebensqualität statt Verkehrshölle" bei U2 Apernstrasse

Am Samstag demonstrierten 600 Menschen gegen den Autobahnausbau.
Am Samstag demonstrierten 600 Menschen gegen den Autobahnausbau. ©dpa (Sujet)
Trotz Schlechtwetter demonstrierten am Samstag 600 Menschen gegen die Autobahnprojekte im Nordosten Österreichs. Bereits die jetzige Belastung durch Lärm und Abgasen wird von hunderten Familien als massiver Einschnitt in die Lebensqualität gesehen.

Das Netzwerk aus 16 Bürgerinitiativen hat am Samstag, den 17. Mai zu einer Demonstration zur Aspernstrasse U2 aufgerufen. Trotz Schlechtwetter kamen hunderte Familien mit Kindern, die Veranstalter werten das als eindeutiges Zeichen: Die Bevölkerung lehnt die Autobahnprojekte im Nordosten Österreichs ab.

Demo bei U2 Aspernstrasse

Die jetzige Belastung durch Lärm und Abgase sowie die Zerstörung von Erholungsräumen wie dem Lobauvorland, wird bereits als massive Einschränkung der Lebensqualität empfunden. Zusätzlicher Autoverkehr wäre unerträglich. Stattdessen werden mehr und bessere öffentliche Verkehrsmittel gefordert.

Anrainer wollen “Lebensqualität statt Verkehrshölle”

Das gilt auch über die Stadtgrenzen hinaus, um PendlerInnen schon in ihren Heimatorten den Umstieg auf Bahn und Bus zu ermöglichen. Die Initiativen fordern insbesondere auch eine maßvolle Flächenwidmung und Investitionen in ein zeitgemäßes Mobilitätskonzept, das sich an den Bedürfnissen der Menschen in den Siedlungsgebieten orientiert.

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