Das war das Tomorrow-Festival 2014 in Zwentendorf

Auch Cro ist am Tomorrow Festival aufgetreten.
Auch Cro ist am Tomorrow Festival aufgetreten. ©APA
Am Sonntag ist auf dem Gelände des nie in Betrieb genommenen Atomkraftwerks Zwentendorf das dritte Global 2000 "Tomorrow" Festival zu Ende gegangen. Zu den Headlinern zählten heuer Cro, Deichkind, Klingande und Jennifer Rostock.
Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

Bereits am Donnerstag hatten sich mehrere hundert Radfahrer zur gemeinsamen Anreise in Wien versammelt und die etwa 50 Kilometer nach Zwentendorf sportlich absolviert. Die öffentliche Anreise zum Festival und die damit verbundene Senkung der CO2-Emissionen sei bei dem Festival ein großes Anliegen, sagte Martin Aschauer von Global 2000.

Cro beim Tomorrow Festival 2014

Für einen gelungenen musikalischen Auftakt am Freitag sorgte die heimische Band Kaiser Franz-Josef. “Cro, der Stuttgarter Rapper und Headliner des Tages, sorgte für Party pur und Bombenstimmung bei den Fans”, hieß es in der Aussendung. Am Samstag folgten u.a. Donots, Klingade und Deichkind.

Führungen durch das AKW in Zwentendorf

Weil “Tomorrow” – das Motto 2014 lautete “Nein zu gefährlichen Atommüll-Endlagern” – aber “mehr als nur ein Musikfestival” sei, wurde u.a. auch zu einer Bürgermeisterkonferenz geladen. In der “Danger-Zone” hatten die Besucher die Möglichkeit, einen Reaktorunfall simulieren. “Publikumsmagnet” war auch heuer wieder die Möglichkeit an Führungen durch das AKW teilzunehmen.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz beim Festival

Von Bedeutung war außerdem das Thema Müllvermeidung und Mülltrennung. Mit einem eigens kreierten Sammelpass, Mülljetons sowie Waste Guides sei auf die Notwendigkeit bei Festivals aufmerksam gemacht worden, wurde betont. Mit dem Müllkonzept am Campingplatz sehe sich “Tomorrow” heuer als “Best-Practice-Beispiel Campingplätze zu ökologisieren – was bisher bei vielen Festival noch ein großes Problem ist”, so Aschauer. (APA)

  • VIENNA.AT
  • Musik
  • Das war das Tomorrow-Festival 2014 in Zwentendorf
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen