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Coronavirus: Weitere 120 Soldaten für den Grenzeinsatz

Soldaten helfen bei gesundheitsbehördlichen Aufgaben an den Grenzen.
Soldaten helfen bei gesundheitsbehördlichen Aufgaben an den Grenzen. ©APA/INGRID KORNBERGER
Das Bundesheer bringt in den kommenden Tagen weitere Soldaten an Österreichs Grenzen zur Unterstützung der Gesundheitsbehörden.
Grenzen werden stärker kontrolliert

Die Steiermark und Kärnten hatten beim Bundesheer um weitere Assistenzkräfte angesucht. Bereits am Freitag kommen 60 Soldaten an die steirisch-slowenischen Staatsgrenze, um gesundheitsbehördliche Aufgaben bei Kontrollen im Zuge der Coronavirus-Pandemie zu erfüllen. Sie werden von der Garde in Wien gestellt.

Steiermark und Kärnten baten um mehr Soldaten

Mit Montag assistieren weitere 60 Soldaten der Militärpolizei im medizinischen Bereich an Kärntner Grenzübergängen. Damit werden kommende Woche mehr als 1.400 Soldaten im Inlandseinsatz (inklusive Katastropheneinsätze) stehen. Davon unterstützen etwa 300 Gesundheitsbehörden und über 1.000 überwachen die Grenzen zur Verhinderung illegaler Einreisen, teilte das Bundesheer aus APA-Anfrage mit. Auch das Land Tirol hat kürzlich angekündigt 120 Soldaten im Rahmen eines Assistenzeinsatzes an den südlichen Grenzen des Bundeslandes anfordern zu wollen.

800 Soldaten stehen jederzeit bereit

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) bekräftigte, dass 800 Soldaten jederzeit bereit stehen. "Abhängig vom Bedarf und Umfang der Anforderungen, setzen wir die Soldaten überall dort ein, wo sie dringend gebraucht werden. Die derzeitigen Verstärkungen der ordernden Gesundheitsbehörden durch das Bundesheer zeigt, wie rasch wir mit unseren bereitgehaltenen 800 Soldaten reagieren können. Die Länder bekommen so viele Soldaten wie sie anfordern und brauchen", so Tanner.

(APA/Red)

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