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Coronakrise dämpft Jobwechsel-Bereitschaft in Österreich

So mancher träumt von einem neuen Job, strebt aber aktuell nicht aktiv einen Jobwechsel an
So mancher träumt von einem neuen Job, strebt aber aktuell nicht aktiv einen Jobwechsel an ©APA (Sujet)
Die anhaltende Coronakrise bzw. die daraus resultierende aktuelle Wirtschaftskrise dämpft die Bereitschaft der Österreicher, sich nach einem neuen Arbeitgeber umzuschauen.
Jeder Zweite will nach Krise anderen Job
Wienern geht es besser als erwartet

Laut einer Online-Umfrage im Auftrag von karriere.at denkt mehr als jeder zweite Arbeitnehmer, dass derzeit ein sehr schlechter bzw. schlechter Zeitpunkt für einen Jobwechsel sei. Nur jede zehnte der 500 befragten Personen findet den Zeitpunkt günstig.

Jobwechsel: Es bleibt beim Gedankenspiel

Gleichzeitig sinnt jede fünfte Arbeitnehmerin bzw. jeder fünfte Arbeitnehmer mehrmals pro Woche über einen Jobwechsel nach. 14,5 Prozent sind laut eigenen Angaben intensiv auf Arbeitsplatzsuche. Besonders Junge von 16 bis 29 Jahren, Menschen in Kurzarbeit sowie Beschäftigte in Wien sind zurzeit an einem Jobwechsel interessiert. Fast jeder zweite Befragte erhofft sich davon ein höheres Gehalt, fast ein Drittel will einen krisensichereren Arbeitsplatz.

Coronabedingte Kündigungen: Vor allem junge Menschen betroffen

Von den coronabedingten Kündigungen waren vor allem junge Beschäftigte im Alter von 16 bis 29 Jahren bzw. 30 bis 39 Jahren betroffen. Die Jobsuche während der Krise ist schwierig. "53,2 Prozent der Corona-Arbeitslosen haben seit der Auflösung ihres Arbeitsverhältnisses immer noch keinen neuen Job gefunden", wie karriere.at am Mittwoch berichtete.

(APA/Red)

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