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Corona-Verschwörungstheorien: Was steckt hinter der Angst?

Verschwörungstheoretiker auf einer Demo in Wien.
Verschwörungstheoretiker auf einer Demo in Wien. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Impfungen machen unfruchtbar, das Coronavirus gibt es überhaupt nicht und an allem ist Bill Gates Schuld: Verschwörungstheorien haben in Krisenzeiten Hochkonjunktur. Dahinter stecken allerdings oft reale Ängste aus dem alltäglichen Leben.

Ulrike Schiesser ist Psychologin und Psychotherapeutin und beschäftigt sich in der Bundesstelle für Sektenfragen unter anderem mit Verschwörungstheorien. Während sich in Zeiten vor Corona vor allem Männer in der zweiten Lebenshälfte mit Verschwörungen und Co. beschäftigten, merkt sie jetzt einen Umschwung.

Verschwörungstheorien: Jeden kann es treffen

Durch die Coronakrise werden Verschwörungstheorien salonfähig. Egal ob alt oder jung, Mann oder Frau, gebildet oder ungebildet, politisch rechts oder links - wer sich einmal in dem Strudel der Verschwörungen befindet, wird immer tiefer hineingezogen.

Ulrike Schiesser beschäftigt sich mit Verschwörungstheorien.
Ulrike Schiesser beschäftigt sich mit Verschwörungstheorien. ©privat

Soziale Medien wie Facebook, WhatsApp- und Telegram-Gruppen funktionieren hier als Brandbeschleuniger: Wer sich mit Gleichgesinnten austauscht, hat das Gefühl, dass die Mehrheit der Menschen die eigene Meinung teilen. Die Algorithmen von Facebook und Co. spülen immer neue Postings herein und schlagen immer neue Verschwörungsgruppen vor, bis man immer weiter in der Materie versinkt.

Tipps und Hintergründe zu Verschwörungen

Wer von den Verschwörungstheorien (auch finanziell) profitiert, wie man Angehörigen helfen kann und welche Rolle die Medien in der Coronapandemie einnehmen, erfahrt ihr im "Heast, Oida"-Podcast mit Ulrike Schiesser.

(obl)

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