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Corona-Verschärfungen in "gelben" Regionen für Anschober gut umgesetzt

Die Einhaltung der Maskenpflicht läuft laut Anschober in "gelben" Regionen gut.
Die Einhaltung der Maskenpflicht läuft laut Anschober in "gelben" Regionen gut. ©APA/HANS PUNZ
Gesundheitsminister Rudolf Anschober ist mit der Umsetzung der verschärften MNS-Pflicht in den "gelb" eingestufen Regionen Österreichs bislang zufrieden.
"Gelb"-Schaltung keine Schuldzuweisung
Blockade durch Veto angekündigt
Corona-Ampel startete Betrieb

"Dass die politischen Vertreter der betroffenen Regionen nicht begeistert sind, dass ihre Region in der Corona-Ampel als 'gelb' eingestuft wurde", sei indes ja verständlich.

Wirbel um Gelb-Schaltungen bei Start der Corona-Ampel

Bemerkenswert sei das weitestgehende Ausbleiben von Problemen aus dem schulischen Bereich. Auch in den Geschäften sei die Realität der Umsetzung am Samstag und ebenso am heutigen Montag bereits gut gewesen, hieß es in der Aussendung des Ressorts.

Die erste Schaltung der Ampel am vergangenen Freitag sorgte für einigen politischen Wirbel - besonders in Linz durch den dortigen Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ). Die Hauptstadt Oberösterreichs war eine der vier betroffenen Regionen neben Wien, Graz und dem Tiroler Bezirk Kufstein.

Verzögerung der gesetzlichen Grundlage möglich

Kontroversiell wurden insbesondere die gesetzlichen Möglichkeiten zur Umsetzung der Corona-Ampel-Maßnahmen diskutiert. Die Regierung ist der Rechtsansicht, dass die erweiterte Maskenpflicht im Handel bzw. bei Restaurantmitarbeitern in den "gelb" gekennzeichneten Bezirken auch per Verordnung durchgesetzt werden kann. Für alle anderen Maßnahmen muss erst das Covid-Gesetz novelliert werden. Geplant ist der Beschluss bei der Nationalratssitzung am 23. September.

Jedoch gibt es dann noch am 8. Oktober den Bundesrat als nächste Hürde zu meistern, wobei es auch per Sondersitzungen möglich wäre, das Prozedere zu beschleunigen. Vonseiten des Gesundheitsministeriums hieß es am Freitag noch, dass im Idealfall die Ampel ab 1. Oktober vom Gesetz her voll funktionstüchtig sein soll. Würden jedoch SPÖ und FPÖ - wie am Samstag in der Tageszeitung "Österreich" anvisiert - gegen das Gesetz stimmen, wäre eine Option, sich im Bundesrat dazu zu entscheiden, dieses erst gar nicht im Plenum zu behandeln. Dann könnte sich dadurch eine Verzögerung von bis zu acht Wochen ergeben und die gesetzliche Basis für die Ampel-Maßnahmen überhaupt erst Ende November geschaffen werden.

(APA/Red)

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