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Corona-Mutation: Vorerst keine weiteren Flugverbote oder Grenzschließungen

Laut Schallenberg seien vorerst keine weiteren Flugverbote geplant.
Laut Schallenberg seien vorerst keine weiteren Flugverbote geplant. ©APA/AFP/POOL/LISI NIESNER
Nach der Entdeckung der neuen Coronavirus-Variante in Großbritannien und anderen Ländern plant die Regierung vorerst keine weiteren Landeverbote oder Grenzschließungen.
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Gegenüber Großbritannien sei das Landeverbot "als Vorsichtsmaßnahme" verhängt worden, bis die Mutation im Detail wissenschaftlich untersucht worden sei, erklärte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien.

Schallenberg: Landeverbot "als Vorsichtsmaßnahme"

Die Information, dass die neue Variante des Virus leichter übertragbar sei, müsse von Wissenschaftern verifiziert werden, die gute Nachricht sei jedoch, "dass die Mutation offenbar keine Effekt auf unser Impfpolitik hat", so der Außenminister. Gegenüber anderen Ländern gebe es bereits "extrem strenge Maßnahmen", sagte Schallenberg, jeder Einreisende müsse verpflichtend in Quarantäne und könne sich frühestens nach fünf Tagen freitesten.

Auch die Einreisende aus Großbritannien, die am Montag noch ankommen, bevor um Mitternacht das Landeverbot in Kraft tritt, würden genau kontrolliert, betonte er. Seit 19. Dezember müssten auch alle Einreisende aus Großbritannien nach er Einreise für mindestens fünf Tage in Quarantäne.

Verschärfter Lockdown in Großbritannien

Die britische Regierung hat einen verschärften Lockdown in England über die Weihnachtszeit mit der Entdeckung der Virus-Mutation begründet. Ihren Angaben zufolge ist die Corona-Mutation um 70 Prozent ansteckender als die Ursprungsvariante. Die neue Virus-Variante wurde auch bereits in weiteren Ländern nachgewiesen, darunter Italien, Belgien, die Niederlande und Dänemark.

(APA/Red)

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