Corona: MFG will sofortige Aussetzung von Kinder-Impfungen

MFG ist für eine sofortige Aussetzung der Impfung von Kindern gegen Corona.
MFG ist für eine sofortige Aussetzung der Impfung von Kindern gegen Corona. ©APA/GEORG HOCHMUTH (Symbolbild)
MFG (Menschen - Freiheit - Grundrechte) - im Landtag in Oberösterreich vertreten - verlangt die sofortige Aussetzung der Impfung von Kindern gegen das Corona-Virus.

Dazu hat die Partei eine gemeinsame Erklärung an alle oö. Landtagsklubs aufgesetzt. "Wir sind als Landtagsabgeordnete gefordert, mit politischem Werkzeug tätig zu werden", hoffte Landtagsabgeordnete Dagmar Häusler in einer Pressekonferenz am Mittwoch, "den einen oder anderen zu überzeugen".

Häusler: "Gespräche laufen immer"

"Gespräche laufen immer" mit den anderen Fraktionen, es gehe schließlich um das Kindeswohl, betonte sie. "Die Impfung ist unnötig, die Impfung ist gefährlich", brachte sich der Facharzt für Innere Medizin Andreas Sönnichsen, der vorige Woche von der Medizin-Uni Wien gekündigt wurde, in die Diskussion um die Impfung von Kindern ein. Dieser Meinung war auch MFG-Bundesparteiobmannstellvertreter und Gynäkologe Christian Fiala. Bisher seien vier Kinder an oder mit Covid-19 gestorben, einige seien auf der Intensivstation gelegen, "haben das aber gut überlebt", und einzelne würden an Long-Covid leiden - "auch das wird ja immer wieder behauptet" -, sah Sönnichsen es "vollkommen unverhältnismäßig alle Kinder Österreichs dem Druck oder Zwang einer Impfung auszusetzen".

Fiala über Impfung

Fiala meinte, eine Impfung sei nur bei einem vorher bekannten Erreger sinnvoll. Grippe- wie Coronaviren würden aber rasch mutieren und erst "im Nachhinein weiß man, welcher Virus sich ausgebreitet hat". Die natürliche Immunität schütze besser vor Mutationen. Rechtsanwalt Georg Prchlik beleuchtete die bedingte Marktzulassung aus rechtlicher Sicht und fand, "sofern man sich impfen lässt, nimmt man an einem Feldversuch teil". Denn bei der bedingten Zulassung von Arzneimitteln würde die Zulassung erteilt, bevor alle relevanten Daten erhoben und verarbeitet worden seien. "Die restlichen Daten werden in der Phase der Verwendung des Produkts selbst gewonnen." Dagegen sofort etwas zu tun, sei in Österreich rechtlich nicht einfach, man könne eventuell in individuellen, persönlichen Angelegenheiten ansetzen.

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(APA/Red)

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